A

    Adams, Piers

    - Blockflöten

    Anderson, Carl

    - Trompete

    Aris Quartett

    Anna Katharina Wildermuth (Violine)

    Noémi Zipperling (Violine)

    Caspar Vinzens (Viola)

    Lukas Sieber (Violoncello)

    Zu den jungen Himmelsstürmern im Konzertgeschehen zählt fraglos das Aris Quartett.

    2009 in Frankfurt am Main gegründet, spielen sich die Musiker international auf die ersten Bühnen. So wird das Aris Quartett im Jahr 2019 sein Debüt im Konzerthaus Wien geben. Auch das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, die Liederhalle Stuttgart und wiederholt das Schleswig-Holstein Musik Festival präsentieren das Aris Quartett in der kommenden Saison.

    Nach langjährigem Studium bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) und Hubert Buchberger (Buchberger Quartett) und geprägt von vielfältigen Impulsen durch das Artemis Quartett und Eberhard Feltz, beeindrucken die Musiker das Publikum neben künstlerischer Exzellenz besonders durch ihre Leidenschaft und Emotionalität.

    Der internationale Durchbruch gelingt schon früh durch gleich mehrere 1. Preise bei renommierten Musikwettbewerben. Großes Aufsehen erregt das Aris Quartett zudem im Sommer 2016 mit der Verleihung des hoch dotierten Kammermusikpreises der Jürgen-Ponto Stiftung sowie gleich fünf Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

    Zu den etwa 90 Konzerten, welche das Aris Quartett pro Saison international spielt, zählen in der Saison 2018/19 Oktett-Konzerte mit dem Artemis Quartett in München und Bremen und in 2019/20 eine Tournee mit Daniel Müller-Schott. Ab Herbst 2018 sind die Musiker 'New Generation Artists' der BBC und debütieren in der Wigmore Hall.

    Nach drei erfolgreichen CD-Alben (jüngst Beethoven pur) legt das Aris Quartett im Herbst 2018 in Kooperation mit Deutschlandfunk eine neue Einspielung von Schuberts 'Der Tod und das Mädchen' und Schostakowitschs Streichquartett Nr.8 bei GENUIN CLASSICS vor.

    Arp, Julian

    - Violoncello

     

    Julian Arp

    2002 Cello Meisterkurse, Boris Pergamenschikow Stipendium

    2004 Cello Meisterkurse, Boris Pergamenschikow Stipendium

    2005 Cello Festival, Konzert

    2010 Chamber Music Connects the World, Junior

    2018 Mit Musik – Miteinander, Dozent 

    Julian Arp

    VIOLONCELLO

    Julian Arp, 1981 in eine Musikerfamilie hineingeboren, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und gehörte zu den letzten Schülern von Boris Pergamenschikow. Er schloss zwei Konzertexamen mit Auszeichnung ab: Zum einen in der Meisterklasse von David Geringas sowie in der Kammermusikklasse von Eberhard Feltz.

    Die langjährige, intensive Zusammenarbeit beim International Music Seminar in Prussia Cove mit György Kurtág, Ferenc Rados und Steven Isserlis hat bis heute einen großen künstlerischen Einfluss auf ihn.

    Julian Arp widmet sich einem breiten Repertoire und setzt sich vermehrt für die Aufführung und Entstehung von Neuer Musik ein.

    Als Solist und Kammermusiker konzertiert er weltweit und ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, sowie den internationalen Kammermusikfestivals in Stellenbosch, Beauvais, Montreux, SoNoRo Bukarest, Oxford und Heimbach Spannungen, nur um einige zu nennen.

    Bereits seit fünfzehn Jahren bildet er mit dem Pianisten Caspar Frantz das Duo Arp/Frantz. Gemeinsam gewannen sie eine Reihe renommierter Wettbewerbe, darunter den Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Premio Vittorio Gui" in Florenz.

    Drei CD-Veröffentlichungen hat das Duo Arp/Frantz zwischenzeitlich vorzuweisen. Der Debut-Aufnahme mit Werken von Chopin, Schumann, Debussy und Janáček folgte eine vielbeachtete Gesamtaufnahme der Werke für Violoncello und Klavier von Felix Mendelsson-Bartholdy. Die aktuelle CD, „Time isn´t passing“, verbindet auf besondere Weise die Werke von Bach und György Kurtág.

    Mit dem Klarinettisten Daniel Bollinger und dem Pianisten Gerhard Vielhaber konzertiert Julian Arp außerdem als BOVIARTrio. Eine erste CD-Aufnahme erschien kürzlich mit Werken von Beethoven, Brahms, Dinescu und Hochman.

    Gemeinsam mit dem Autoren und Verleger Johannes Frank hat das Duo Arp/Frantz 2009 in Berlin „Zeitkunst“, ein Festival für zeitgenössische Musik, Literatur und Kunst, ins Leben gerufen. Durch die internationale Zusammenarbeit entstehen seitdem viele neue künstlerische Netzwerke und Partnerschaften. Besondere Höhepunkte waren unter anderem Uraufführungen von Samir Odeh-Tamimi, Sven-Ingo Koch und Sarah Nemtsov. „Zeitkunst“ war bereits zu Gast im Centre Pompidou Paris, dem Radialsystem Berlin und folgte Einladungen nach Tel Aviv und Rio de Janeiro.

    Seit Herbst 2013 hat Julian Arp eine Professur für das Fach Violoncello an der Kunstuniversität Graz inne und ist gefragter Dozent internationaler Meisterkurse.

    Biografien beruhen auf Informationen, die zuletzt von den Künstlern oder ihren Vertretern zur Verfügung gestellt wurden.

    Artur Rubinstein Philharmonie Lodz

    Das Orchester der Arthur-Rubinstein-Philharmonie zählt zu den ältesten Orchestern in Polen. Seit seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren konzertiert das Ensemble unter der Leitung von hervorragenden Dirigenten auf allen Kontinenten. 

    Auer-Quartett

    The Auer Quartet was formed in 1990 by students of the Budapest Ferenc
    Liszt Music Academy.Their tutors included András Mihály,György Kurtág,
    Ferenc Rados and Sándor Devich-a founder member of the Bartók String 
    Quartet.The ensemble's name honours the world famous Hungarian violinist 
    and tutor Lipót Auer ( 1845-1930).
    Being the guests of the Royal Academy of Music in 1991,the members of the
    ensemble attended the courses of the world-famous Amadeus String Quartet
    and those of György Pauk.
    From that date on,they were regularly invited to attended the master courses
    of Amadeus Quartet held in London and in Semmering until 1995.
    The Auer Quartet has won recognition at numerous hungarian and internatio-
    nal competitions.They won the first prize at the Leó Weiner Chamber Music
    Competition held at the Ferenc Liszt Music Academy in 1991,and the second
    prize at the Viotti Competition held in Italy in 1992. In addition to being awar-
    ded the second prize at the Evian International String Quartet Competition
    held in France in 1993,the ensemble was also awarded the Special Prize of
    the musical critics and that of the best Mozart performance.
    Their real break-through came in 1997, when the ensemble won First Prize 
    at the 7th London International String Quartet Competition, with Lord Yehudi 
    Menuhin as chairman.They also won the special audience award, and the 
    Sydney Griller Trophy for the best interpretation of a contemporary work.
    This success made a real impetus on the international career of the quartet.
    They have been invited to the leading concert halls,such as the Wigmore
    Hall, Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux-Arts in Brussels ,Casals
    Hall in Tokyo etc. and festivals as for example the Edinburgh, Schwetzingen,
    Bath, Kuhmo, Cheltenham, Prague Spring, Budapest Spring etc.
    The quartet toured in Japan, Australia, New Zealand, India and North Afrika.
    During their career sofar have played in concerts with famous musicians 
    such as Zoltán Kocsis, Tamás Vásáry, Miklós Perényi, Peter Frankl and 
    Paul Meyer, among others.
    Their concert have been broadcasted by the BBC,the SWDR,the Mezzo and
    the Hungarian Radio.
    Their recordings for Hungaroton and BMC include CD-s of the Hungarian 
    composers Leó Weiner, Ernõ Dohnanyi and Laszlo Vidovszky. 
    In 2000 the ensemble was awarded the Liszt-Prize by the Hungarian State. 

    Auer Quartet:
    Gábor Sipos - 1.violin
    Zsuzsanna Berentés - 2.violin
    Csaba Gálfi - viola
    Ákos Takács - cello

    Aukso-Kammerorch. Kattowitz

    Das AUKSO Kammerorchester wurde auf Initiative von Marek Moś, dem Primgeiger des weltweit bekannten und geschätzten Silesian Quartetts, gegründet. Es besteht aus jungen engagierten Musikern, die alle die Karol Szymanowski-Musikakademie in Katowice absolviert haben. Dadurch wird eine Einheitlichkeit des Spiels und eine Homogenität des Klanges garantiert, die in diesem Maße höchst selten anzutreffen ist. Alle Mitglieder sind begeisterte Instrumentalisten – ihre mitreißende Spielfreude ist längst zum Markenzeichen des Ensembles geworden.

    Das Repertoire des jungen Orchesters umfasst klassische, romantische und zeitgenössische Werke. Das Gründungskonzert des Orchesters fand seinerzeit am 10. Jahrestag der Krakauer-Komponisten-Musiktage statt. Es wurde vom polnischen Rundfunk aufgezeichnet und später gesendet. Damit war ein fulminanter Start gelungen, für den die Ausführenden bereits die jährliche Kritikerauszeichnung erhielten. Zahlreiche Tourneen führten das Orchester inzwischen nach Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.

    Der griechische Ausdruck „AUKSO“ bedeutet so viel wie „wachsen“ oder „sich entwickeln“ und spiegelt damit die Einstellung des Orchesters wider, denn die Auseinandersetzung mit Mozart, Brahms, Beethoven und anderen bedeutenden Komponisten erfordert eine ständig neue Standortbestimmung. 

    www.aukso.pl/index

    Aureus Ensemble

    Saskia Hein violine

    Teodora Ducariu flöte

    Boris Kaesbach violoncello

    Auryn Quartett Köln

    Ensemble

    „Tu, was du willst!“ Dieser Leitspruch ist in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ auf der Rückseite eines magischen Amuletts zu lesen, das seinem Träger Inspiration verleiht und ihm hilft, den Weg seiner Wünsche zu gehen. Das Auryn – so der Name des Amuletts – wurde 1981 zum Taufpaten für vier junge Musiker, die sich entschlossen hatten, ihren künstlerischen Weg fortan als Streichquartett gemeinsam zu gehen.
    Schon im darauf folgenden Jahr war das Auryn Quartett beim renommierten ARD-Wettbewerb in München und beim internationalen Streichquartettwettbewerb in Portsmouth erfolgreich.

    Die Spielweise des Auryn Quartetts wurde zunächst durch das Studium beim legendären Amadeus Quartett in Köln geprägt. Hier galt das Prinzip eines homogenen, vom leicht dominierenden Oberglanz der ersten Geige gekrönten Ensembleklangs. Während eines Studienaufenthaltes beim Guarneri Quartett dagegen legte man größeres Gewicht auf Transparenz, Trennschärfe und Individualität der Stimmen. Der Ausgleich zwischen diesen höchst gegensätzlichen Musizieridealen wurde zur Feuerprobe für das Auryn Quartett, das nach seiner Rückkehr aus den USA rasch in die Spitzengruppe der internationalen Quartettszene aufrückte.

    Seither hat das Auryn Quartett nahezu die gesamte Quartettliteratur bis in die Moderne hinein erarbeitet; hinzu kommen bedeutende Ur- und Erstaufführungen.
    Kaum ein anderes Quartett hat ein derart breites Repertoire. Eigene Konzertreihen mit der Kammermusik Mendelssohns und Schumanns in Düsseldorf, die Aufführung aller 68 Streichquartette Haydns im Sendesaal des WDR in Köln und in Padua, sowie zuletzt des Beethovenzyklus in der Wigmore Hall in London belegen dies eindrücklich. Ebenso dokumentieren eine Vielzahl preisgekrönter Aufnahmen beim Label TACET den hohen künstlerischen Rang des Ensembles.
    Nach den hoch gelobten Gesamteinspielungen der Streichquartette von Beethoven und Brahms und Aufnahmen des Klavierquartetts und -quintetts von Robert Schumann begeistert das Auryn Quartett momentan mit den Aufnahmen sämtlicher Streichquartette Joseph Haydns. Gleich die erste CD dieser Serie, Haydns Opus 1, wurde mit einem ECHO Klassik, die Gesamteinspielung mit dem „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ 2011 ausgezeichnet.

    Ein weiterer Beleg für die große Anerkennung, die dem Quartett zuteil wird sind die 4 herausragenden Instrumente, die den Musikern zu Verfügung gestellt wurden.  Jedes dieser Instrumente war auch früher schon in berühmten Streichquartettformationen zu hören:
    Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari von 1722 die Joseph Joachim gehörte, Jens Oppermann die Petrus Guarneri vom Amadeus Quartett, Stewart Eaton eine Amati von 1616 (Koeckert Quartett) und Andreas Arndt das Niccolo Amati Cello aus Hindemiths Amar Quartett.

    Der Terminkalender des Ensembles wird seit langem durch feste Partnerschaften mit großen Konzert- und Festspielpodien strukturiert, wie z.B. mit dem Wiener Musikverein, der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Wigmore Hall in London und dem Concertgebouw in Amsterdam. Dazu kommen zahlreiche Festivals wie Luzern, Edinburgh und Salzburg. Hier wie auch in vielen anderen Konzerten hat das Quartett seine Formation immer wieder um bedeutende Musiker wie z.B. Menahem Pressler, Nobuko Imai, Jörg Widman, Sharon Kam, Tabea Zimmermann, Christine Schäfer und Peter Orth erweitert.
    Vor einigen Jahren konnten sich die vier den lange gehegten Wunsch nach einem eigenen Festival erfüllen, das jedes Jahr im oberitalienischen Städtchen Este stattfindet.
    Seit 2010 hat das Quartett nach langjähriger Mitwirkung bei den Musiktagen Mondsee  nun auch die künstlerische Leitung für dieses renommierte Kammermusikfestival übernommen.

    Seit 2003 geben die Mitglieder des Auryn Quartetts ihre Erfahrungen als Professoren der Detmolder Musikhochschule weiter. Das Unterrichten, wirkt dabei auch auf die eigene künstlerische Arbeit zurück. Der Routine entgegenzusteuern, wach zu bleiben für neue Erfahrungen, künstlerische Positionen immer wieder auf den Prüfstand zu bringen – damit ist das Auryn Quartett in den 35 Jahren seines Bestehens ein bemerkenswert junges Ensemble geblieben.
    Die Magie des Auryns wirkt fort.

    Aydintan, Thomas

    - Klavier

    Thomas Aydintan erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Knabenchor Hannover, in dem er lange Zeit als Mitglied und später auch als Lehrer und Korrepetitor tätig war. Erste Bühnenerfahrung sammelte er bereits 1982 als Darsteller des „Pollicino“ in Henze´s gleichnamiger Kinderoper, sowie als einer der „Knaben“ in Mozarts Zauberföte und später dann 1996 als einer der „Clowns“ in Henze´s „König Hirsch“ (alle Staatstheater Hannover). Konzertreisen mit dem Knabenchor führten ihn ins europäische Ausland sowie ins Baltikum, nach Israel und nach Südafrika/Namibia.

    Die pianistische Ausbildung begann 1981; bei regelmäßiger Teilnahme an den Wettbewerben „Jugend musiziert“ in solistischen und kammermusikalischen Wertungen wurde er u. a. 1991 erster Bundespreisträger.

    Schon während des Klavierstudiums an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Heidi Köhler in Hannover betätigte er sich als Korrepetitor bei zahlreichen Chorkonzerten, Liederabenden sowie bei Meisterkursen und Workshops im In- und Ausland.

    Neben der pianistischen Tätigkeit ist er außerdem Mitbegründer des von 1993 bis 2003 existierenden Vokalensembles „Modell Andante“, mit dem er bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehsendungen mitwirkte und welches 1995 den Jugend-kulturell Förderpreis der Vereins- und Westbank erhielt. Das Ensemble war regelmäßig bei hochkarätig besetzten internationalen Festivals zu Gast und konzertierte  im In- und Ausland; im Januar 2001 war „Modell Andante“ auf Einladung der deutschen Botschaft auf einwöchiger Konzerttournee durch Marokko. Mit der Gruppe veröffentlichte er drei CDs und eine DVD.

    Im Anschluss an den Diplom-Abschluss in Hannover 1997 begann er die künstlerische Ausbildung im Fach Liedgestaltung bei Prof. Jürgen Glauß an der Hochschule für Musik in Köln, welche er im Sommer 2000 „mit Auszeichnung“ abschloss;  2002 folgte dann das Konzert-Examen.

    Projekte waren hier neben zahlreichen öffentlichen Konzerten (u.a. im Sendesaal des Landesfunkhauses Niedersachsen, im Bonner Beethovenhaus und in der Tonhalle Düsseldorf) die musikalische Leitung und Begleitung von Poulenc´s Oper „La voix humaine“ in der Studiobühne Köln, sowie die Einstudierung und Aufführung großer Liedzyklen wie Schuberts „Winterreise“ und Schumanns „Dichterliebe“ mit verschiedenen Sängern als Partner.

    Gleichzeitig korrepetierte er in den Gesangsklassen von Monika Pick-Hieronimi, Klesy Kelly und Edda Moser und war Begleiter von Meisterkursen bei Werner Compes, Soto Papoulkas, Christina Laki, Gerd Uecker, Susanne Kelling, Dalia Schaechter  und Rudolf Pirnay.

    Er studierte außerdem in der Meisterklasse bei Prof. Irwin Gage in Saarbrücken und erhielt weitere Anregungen als aktiver Teilnehmer an Meisterkursen u.a. bei Norman Shetler, Helmut Deutsch, Graham Johnson und Dietrich Fischer-Dieskau.

    1999 erhielt er den 1. Preis für Begleitung beim EuregioVocalistenconcours in den Niederlanden, 2001 den 1. Preis für Begleitung beim Gesangswettbewerb „Deutsches Lied“ Köln sowie den 2. Preis beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin.

    Dem folgten Mitwirkungen bei Rundfunkproduktionen vom WDR und ORF und Engagements als offizieller Korrepetitor bei Wettbewerben (u.a. Int. Gesangswettbewerb Köln) im In-und Ausland sowie Konzerte im Rahmen der Alpenklassik-Festspiele, der Wiener Meisterkurse und der Salzburger Festspiele.

    Neben seinen umfangreichen Tätigkeiten im klassischen Bereich war er außerdem als Pianist und Korrepetitor bei diversen Musicalproduktionen aktiv, so u.a. bei dem im November 2000 uraufgeführten Musical „Dara und Gomo“ von Martin Döpke; dem voraus gingen in den Jahren 1998/99 Tätigkeiten als eigenverantwortlicher musikalischer Leiter bei Musical-workshops u.a. mit Rüdiger Reschke und Yamil Borges.

    Von 2002 bis 2005 war er Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live music now!“; Im Jahr 2004 erhielt er ein Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Köln.

    Nach Auflösung des Vokalensembles „Modell Andante“ 2003 stieg er im Sommer 2004 (bis 2016) als neues Mitglied bei der Kölner a-cappella-Gruppe „Basta“ ein, mit der er neben zahlreichen hochkarätigen Auftritten (u.a. beim Weltjugendtag vor mehr als 100.000 Zuhörern, Gastspielen in China, im Dubai und Russland und mehr als 100 Fernsehauftritten) sowie diversen CD- und DVD-Produktionen seit 2006 eine eigene Fernsehshow im WDR-Fernsehen hatte (3 Staffeln „…und basta!“).

    Er war als Juror für „Jugend kulturell“ der Vereinsbank und für den „Hannover song contest“ tätig.

    Von 2009 bis 2015 moderierte er außerdem zusammen mit Susanne Wieseler die WDR-Weihnachtssendung  “Schöne Bescherung”, die jeweils an den Adventssonntagen live im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde.

    Seit April 2003 ist Thomas Aydintan Dozent für Liedgestaltung an der Musikhochschule Köln und dort auch Vorsitzender im künstlerischen Personalrat. Seit März 2017 ist er als musikalischer Leiter  und Pianist bei der Kammeroper Köln tätig. Hier leitete er in der aktuellen Spielzeit die Produktionen der Kinderoper „Die Schneekönigin“, der Hildegard-Knef-Hommage „Für mich soll´s rote Rosen regnen“ und war auf großer Deutschland-Tournee mit dem Loriot-Abend „Ein Klavier! Ein Klavier“

    Janicke, Torsten

    Dirigent, Violine

B

    Bassiona Amorosa

    Kontrabass-Ensemble

    Bauer, Alwin

    Violoncello

    Bläserquintett Quintolé

    Quint Olé das Bläserquintett, steht für anspruchsvolle Kammermusik - und lässt im selben Atemzug das Bild des klassischen Bläserquintetts weit hinter sich.
    Die Musiker wagen hierbei den Blick über den konzertanten Tellerrand: Getrieben von der Neugier auf andere Genres, werden literarische Fundstücke verwoben mit kammermusikalischen Arrangements, gesellt sich moderner Tanz zu Quintett-Bearbeitungen von Bizet bis Gershwin.

    Da finden sich Kurt Weill und Paul Hindemith neben Scott Joplin und den Charleston-Hits der Zwanziger wieder, trifft im Kinderkonzert Pink Panther auf Peter und der Wolf.

    Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt nicht nur die rege Konzerttätigkeit des Quintetts sondern auch das Echo von Publikum und Presse.
    Seit dem Gründungsjahr 1999 konzertierte Quint Olé unter anderem auch auf Festivals und internationalen Veranstaltungen (Konzerthaus Glocke Bremen, Philharmonie Köln, Kurt-Weill-Festival Dessau, Oberstdorfer Musiksommer, Rheingau-Musikfestival, Kammermusiksaal-Beethovenhaus Bonn, Konzertreisen nach Spanien, Frankreich, Schweiz).

    Blue Chamber Quartet

    Mit atemberaubender Präzision und mitreißender Leidenschaft definieren Julia Bartha (Klavier), Angelika Siman (Harfe), Holger Michalski (Kontrabass) und Thomas Schindl (Vibraphon) traditionelle Klangräume durch eine einzigartige Instrumentenkombination völlig neu. Was daraus resultiert, sind überwältigende Stimmungsbilder – immer neu changierend zwischen Klassik und Avantgarde, Anflügen des Jazz und lateinamerikanischer Rhythmik, Melancholie und elementarer Lebenslust.

    Gegründet im Jahr 2005, war das Blue Chamber Quartet schon wenige Monate später längst mehr als ein Geheimtipp. Publikum und Fachpresse feierten das Ensemble, dem es konsequent gelingt, der Palette kammermusikalischer Ausdrucksformen neue, spannende – ja unerhörte Schattierungen hinzuzufügen.

    Dem umjubelten Auftritt beim Carrick Water Music Festival in Irland (2007) folgte die Debüt-CD „First Impressions“, mit der das noch junge Ensemble auf Anhieb auch in der internationalen Presse für Aufsehen sorgte. 2009 spielten die vier Musiker die enthusiastisch aufgenommene CD „Children’s Songs“ mit Werken von Chick Corea ein. Die neueste CD „Rhapsody in Blue“ wurde 2015 im Wiener Konzerthaus präsentiert.

    Julia Bartha legte ihr Konzertexamen bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Musikhochschule Hannover ab. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt sie am Konservatorium in Zürich bei Homero Francesch und bei Meisterkursen von John O’Conor, Igor Ozim und Dmitri Bashkirov. Im Jahr 2000 wurde sie in die renommierte Künstlerliste der vom Deutschen Musikrat empfohlenen jungen Solisten aufgenommen. Mehrfache Preise bei internationalen Wettbewerben unterstreichen das Renommée der Pianistin, die unter Dirigenten wie Nicholas McGegan, Gabriel Feltz oder Saulius Sondeckis mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, den Heidelberger Sinfonikern, der Cappella Istropolitana und der Camerata St. Petersburg auftrat. Ihr Konzert mit de Fallas „Nächte in spanischen Gärten“ zusammen mit den Stuttgarter Philharmonikern (2007) wurde vom Deutschland Radio live aus der Liederhalle in Stuttgart übertragen. Julia Bartha ist regelmäßig bei bedeutenden internationalen Festivals zu Gast. Im September 2011 reiste sie auf Einladung des Bennington College nach Vermont/USA, wo sie die ihr gewidmete 4. Klaviersonate des amerikanischen Komponisten Allen
    Shawn uraufführte.

    Angelika Siman wurde in Wien geboren und erhielt ihren ersten Harfenunterricht bei Werner Karlinger in Linz. Nach ihrem Schulabschluss am Musikgymnasium Wien studierte sie in ihrer Heimatstadt an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Adelheid Blovsky-Miller sowie am Franz-Schubert-Konservatorium bei Georg Baum. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung zur Rhythmustherapeutin und Rhythmuspädagogin. Neben zahlreichen Soloauftritten in Österreich nahm sie eine CD für den ORF Niederösterreich mit Werken von Georg-Friedrich Händel und Camille Saint-Saëns auf, gefolgt von einer Einspielung mit dem Ambassade Orchester Wien und dem Startenor José Carreras. Zuletzt konzertierte Angelika Siman mit den Wiener Symphonikern unter Georges Prêtre und Fabio Luisi und war bei den Bregenzer Festspielen im Rahmen der Aufführung von Giuseppe Verdis Aida zu hören. Schon während ihrer Studienzeit rückte die Jazzharfe zunehmend in den Fokus der künstlerischen Tätigkeit Angelika Simans. In diesem Genre absolvierte sie Meisterkurse bei Evelyn Huber, Uschi Laar und dem Jazzharfenisten Park Stickney.

    Holger Michalski absolvierte seine Kontrabass-Ausbildung bei Werner Schröder in Kassel und bei Klaus Trumpf in Berlin. Hinzu kamen Meisterkurse bei Klaus Trumpf und Gary Karr. Aufgrund seines Faibles für Jazz und Fusion sammelte er schon in jungen Jahren vielfältige Erfahrungen durch Konzerte und Schallplattenaufnahmen mit national und international tätigen Jazzmusikern. Mit dem Göttinger Symphonie Orchester, bei dem er seit 1983 tätig ist, führte Holger Michalski als Solist Kontrabasskonzerte von Giovanni Bottesini, Serge Koussevitzky und Nino Rota auf. 1991 wurde er Preisträger beim 1. Internationalen Kontrabass-Wettbewerb der „International Society of Bassists“ in Mittenwald / Deutschland. Holger Michalski spielte mit namhaften Orchestern wie der NDR-Radiophilharmonie oder dem Mozarteum Orchester Salzburg Konzerte in Europa, Südamerika und Asien. Er ist zu Gast bei Kammermusikfestivals und konzertiert regelmäßig mit der Cappella Andrea Barca des Pianisten András Schiff.

    Thomas Schindl studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Kurt Prihoda sowie am Brucknerkonservatorium Linz bei Leonhard Schmidinger und Bogdan Bacanu. Ab 2002 war er als Solo-Pauker des Göttinger Symphonie-Orchesters tätig, seit 2007 ist er Schlagzeuger und Pauker bei den Wiener Symphonikern. Gast-Engagements führten ihn u.a. zu den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, den Stuttgarter Philharmonikern, an die Wiener Staatsoper, die Oper Hannover, die Deutsche Oper am Rhein und die Frankfurter Oper sowie zu den Salzburger Festspielen, dem Schleswig- Holstein-Musikfestival und den Bregenzer Festspielen. Neben seiner Tätigkeit bei den Wiener Symphonikern spielte Thomas Schindl als Solist und Kammermusiker u.a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Irland, Spanien, Frankreich, der Türkei, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er arbeitete u.a. mit Musiker-Persönlichkeiten wie Gorges Prêtre, Fabio Luisi, Christoph Eschenbach, José Carreras, Anna Netrebko und Dave Brubeck.

    Blumhoff, Immo

    Moderation

    Bohnen, Philipp

    Bohnen, Philipp

C

D

    Das Traumorchester

    Karin Velinova realisierte Ihren Traum vom eigenen „Traumorchester“ 2006. Die junge Sängerin hat es verstanden, ambitionierte und erfolgreiche Musiker aus den NRW Spitzenensembles um sich zu scharen. Die kreative und energievolle Sopranistin schuf sich somit die Möglichkeit, neben anderen Engagements ihre eigenen Konzertabende zu inszenieren.

    Das Traumorchester beherrscht die große Bandbreite des Repertoires des 19. und 20. Jahrhunderts. Es ist in den Werken der Familie Strauß ebenso zu Hause, wie in der Literatur der 20iger und 30iger Jahre. Gepflegtes und künstlerisch hochwertiges Ensemblespiel ist eine der Leitlinien, die sich der Klangkörper in vielen gelungenen Konzerten zueigen gemacht hat.

    Deutsche Bachsolisten

    Im Jahre 1960 gründete Helmut Winschermann, selbst auch Spezialist auf der Barock-Oboe, für die Frankfurter Bach-Konzerte eine Musiziergemeinschaft, die sich vor allem der Musik der Barockzeit annehmen sollte – die Deutschen Bachsolisten. In den ersten Jahren leitete Winschermann sein Orchester von der Oboe aus, vertauschte später aber sein Instrument mit dem Taktstock. Seither musiziert das Ensemble in aller Welt. 1995 wurde es auf seiner 14. Japan-Tournee für seine Aufführungen sämtlicher sechs Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach begeistert gefeiert. 

    Aus Anlass des Jubiläums "50 Jahre Deutsche Bachsolisten" konzertierte der inzwischen 90-jährige Winschermann mit seinem Kammerorchester am 17. Oktober 2010 im Bonner Beethoven-Haus. Das Programm enthielt die "Goldberg-Variationen" von J.S. Bach in der Instrumentierung von Helmut Winschermann.

    Etwa 100 Schallplatten und CDs zeugen vom Wirken Helmut Winschermanns und seiner Bachsolisten.

    Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

    Sie sind einmalig. Jedes Symphonie-Orchester hat zwar seine Cellogruppe, aber daß sich die tiefen, großen Streicher als eigenständige Formation, als Orchester im Orchester zusammengetan und von einem Erfolg zum andern gespielt haben, das gibt es weltweit nur dieses eine Mal. Deshalb weiß jeder Musikkenner, wohin die Zwölf Cellisten gehören, selbst wenn der Name ihres Orchesters nicht fällt. Sie sind eine Institution.

    Seit 1972 musizieren sie nun zusammen und treten als Ensemble auf, manchmal in Berlin, öfter auswärts, ganz oft in weiter Ferne. Selbst die Premiere mit einem abendfüllenden Programm fand nicht in Berlin, sondern in Tokio statt; in die japanische Hauptstadt führen bis heute die besten Verbindungen.

    Die Besetzung der Gruppe hat sich im Laufe der Jahre geändert; Gründer gingen in den Ruhestand, jüngere Kollegen rückten nach. Kontinuität und Erneuerung verbanden sich in der Geschichte der zwölf Cellisten zu einer produktiven Allianz. Sie können es hören.

    Die Singphoniker

    Johannes Euler

    „Mit diesen fünf wunderbaren Musikern auf internationalen Bühnen zu stehen und eine enorme Bandbreite an Ensemble-Literatur zu präsentieren, gehört für mich zu den schönsten Momenten meines Sängerlebens.“

    Der Countertenor Johannes Euler ist seit 2014 Mitglied der Singphoniker und darüber hinaus als freiberuflicher Sänger tätig.

    Er studierte bis 2016 Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Ralf Popken. Ergänzt wurde sein Studium durch Meisterkurse bei Michael Chance (Countertenor), Evelyn Tubb (Sopran) und Maria Husmann (Schauspiel, zeitgenössische Musik).

    Sein Operndebüt gab Johannes Euler 2013 in Georg Philipp Telemanns „Der aus der Löwengrube errettete Daniel“ am Theater Osnabrück. In einer Produktion der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sang er im Frühjahr 2015 die Rolle des Oberon im Sommernachtstraum von Benjamin Britten. Im September 2016 gab er sein Debüt an der Staatsoper Berlin mit der Partie des Jörg Jannings in der Uraufführung der Oper „Comeback“ von Oscar Strasnoy.

    Auch im Konzert-Fach ist Johannes Euler ein gefragter Solist – neben dem barocken Repertoire seines Fachs, wie z.B. den Kantaten und Oratorien von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel gilt sein besonderes Interesse der modernen Musik – was sich durch inzwischen zahlreiche für ihn komponierte Uraufführungen bemerkbar macht.

    Mit den Singphonikern hat er erfolgreiche CDs produziert und Konzertreisen ins europäische Ausland, sowie nach Taiwan und Japan unternommen.

     

    Daniel Schreiber

    „Die Singphoniker sind zu meiner musikalischen Familie geworden. Hier mit Gleichgesinnten die Grenzen des stimmlich Machbaren auszuloten, ohne Scheu vor Genre oder Epoche, bedeutet für mich die Erfüllung eines Lebenstraumes.“

    Der Tenor Daniel Schreiber ist international ein gefragter Solist und Ensemblesänger.

    Herausragende stimmliche Fähigkeiten, gepaart mit musikalischem Einfühlungsvermögen, machen ihn zu einem gern gesehenen Gast bei den Rundfunkchören des SWR und des BR. Seine Leidenschaft gilt der Musik der Barockzeit. Bedeutende Stationen seiner künstlerischen Tätigkeit sind neben den Evangelistenpartien der großen Oratorien Johann Sebastian Bachs auch regelmäßige Auftritte mit dem Ensemble Stimmkunst im Rahmen der Reihe Bach:vokal in Stuttgart, Konzerte mit La Chapelle Rhénane sowie Projekte mit La Petite Bande.

    Offenheit und Neugier prägen das musikalische Wirken des Tenors. Wichtige Impulse erhält er während des Studiums der Fächer Schulmusik und Gesang an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst von seinen Lehrern Prof. Bruce Abel und Prof. Francisco Araiza. Seine Vielseitigkeit und Stilsicherheit wird von Dirigenten wie Marcus Creed, Sigiswald Kuijken, Peter Dijkstra, Benoît Haller und Frieder Bernius geschätzt.

    Das Singen im Chor- und Ensemble begleitet Daniel Schreiber seit frühester Kindheit. Wegweisende Weichen wurden im Chor des Max-Slevogt-Gymnasiums Landau, der evangelischen Jugendkantorei der Pfalz und dem Hochschulvokalensemble Circus Musicus in Stuttgart gestellt.

    Seit 2009 singt Daniel Schreiber bei dem renommierten Vokalensemble Die Singphoniker.

     

    Henning Jensen

    „Unsere lebendige Neugier motiviert uns zu immer neuen Höchstleistungen, mit dem Ziel, unser Publikum charmant zu unterhalten. In nunmehr acht Jahren als Mitglied der Singphoniker sind mir Routine und Langeweile ein Fremdwort. Engagement, beste Unterhaltung und Originalität - dafür stehen die Singphoniker.“

    Seine erste musikalische Ausbildung erhielt der Tenor Henning Jensen im Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart. Noch während des Studiums der Fächer Gesang und Lied bei Prof. Bernhard Jaeger-Böhm und Prof. Cornelis Witthoefft wurde er Anfang 2009 festes Mitglied des renommierten Vokalensembles Die Singphoniker, und konnte zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine rege Konzerttätigkeit als Solist und im Ensemble im In- und Ausland zurückblicken. Als ständiger Gast bei den herausragendsten europäischen Chören und Vokalensembles, wie dem Kammerchor Stuttgart oder den Rundfunkchören des SWR und BR, ist die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Andris Nelsons, Riccardo Muti, Marcus Creed oder Frieder Bernius eine Bereicherung seines musikalischen Werdegangs. Zahlreiche CD-Einspielungen belegen seine große Bandbreite und die Vielseitigkeit seiner Arbeit.

     

    Michael Mantaj

    „Wahnsinn - nach nunmehr 16 Jahren als Mitglied der Singphoniker geschieht noch immer so viel spannendes und zutiefst beglückendes. Der stete Austausch und die Kommunikation mit unserem Publikum, mit Veranstaltern und untereinander führt uns, die Singphoniker, zu absoluten Spitzenleistungen - und das weltweit.“

    Der Bass-Bariton Michael Mantaj war Mitglied bei den Regensburger Domspatzen und fühlt sich seit dieser Zeit besonders im Ensemble- wie auch im Chorgesang beheimatet.

    Bereits während seines Gesangsstudiums in München hat er als Mitglied zahlreicher professioneller Vokalensembles wie beispielsweise den Deutschen Bachvokalisten, dem Collegium Vocale Gent und dem Kammerchor Stuttgart auf sich aufmerksam gemacht. Der Sänger ist Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks und durfte dort im Laufe der Jahre mit den großen Dirigenten unserer Zeit zusammenarbeiten.

    Auch als Solist legt der Bass-Bariton eine beachtliche Karriere hin. Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit als Lied- und Oratoriensänger unter Dirigenten wie Ulf Schirmer, Enoch zu Guttenberg, Thomas Hengelbrock, Kent Nagano oder Valery Gergiev ist er gleichermaßen auf der Opernbühne zu erleben – und dieses in zahlreichen Rollen seines Fachs.

    Seit dem Jahr 2000 ist Michael Mantaj Mitglied eines der weltweit führenden Vokalensembles: der Singphoniker.

     

    Christian Schmidt

    „In jedem Moment des Singens auf den Podien dieser Welt jene innige Verbindung zum Publikum und zu meinen singphonischen Kollegen schaffen, die Musik so einzigartig macht und eine große Stärke der Singphoniker ist. So einfach, wenn es gelingt - so schwierig zu erreichen, wenn man es erzwingen will - so beglückend, wenn man es erlebt.“

    Der gebürtige Regensburger entdeckte seine Stimme zusammen mit der Liebe für die Musik beim häuslichen Musizieren und im Kirchenchor. Dem Abitur folgten musikalische Studien an der Staatlichen Hochschule für Musik in München mit Abschlüssen in den Fächern Schulmusik und Sologesang.

    Musikalische Darstellung, sängerische Interpretation und pädagogische Vermittlung beschäftigen ihn bis heute gleichermaßen intensiv. Auch die Auseinandersetzung mit der ganzen stilistischen Breite zeitgenössischer Musikrichtungen und die fundierte Rückschau auf die Musikgeschichte gehören selbstverständlich zu einem Sänger seiner Generation.

    Bis heute erfreut er sich an einer reichen und langjährigen internationalen Konzert- und Lehrtätigkeit, wobei er mit zahlreichen international renommierten Künstlern und Ensembles auf der Bühne stand. Mehr als fünfzig CD-Einspielungen – viele und die wichtigsten davon mit den Singphonikern – dokumentieren seine musikalische Qualität wie stilistische Breite. Als langjähriger Gast reüssierte Christian Maria Schmidt am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Mit musikalischen Partnern wie Berno Scharpf oder Markus Poschner verwirklichte er zahlreiche Liedprojekte.
    Schon während des Studiums beginnt er zu unterrichten. Er war unter anderem Dozent für Gesang an der Hochschule Mozarteum in Innsbruck und an der Hochschule für Musik in Augsburg. Im Herbst 2004 wurde er zum Professor für Gesang an die HfKM-Regensburg berufen.

    Christian Maria Schmidt ist heute das einzige noch aktive Gründungsmitglied der Singphoniker.

     

    Berno Scharpf

    „Diese Chance bekommt man nur einmal im Leben - als Pianist ein Teil der Singphoniker zu sein und die Sänger unterstützend begleiten zu dürfen. Ganz Besonders, weil die Singphoniker das einzige Ensemble dieser Formation sind, die ihren eigenen Pianisten haben.“

    Kammermusik ist sein Metier. Speziell im Klavier-Trio und bei Liederabenden fühlt sich der Pianist Berno Scharpf beheimatet.

    Als Pianist im Vokalensemble Die Singphoniker reist er seit 1990 durch Europa, die USA, Afrika und Asien.

    Er unterrichtet am Gymnasium Klavier, Orgel und Violine, sowie Kammermusik und dient Studenten und Schülern als Korrepetitor bei Prüfungen.

    Bereits als Schüler hat der Pianist reichlich Gelegenheit, in Veranstaltungen solistisch wie auch kammermusikalisch aufzutreten. Nach dem Abitur studiert er Klavier bei Maria Landes-Hindemith, während des Schulmusik-Studiums an der Musikhochschule München bei Erik Then-Bergh und Rolf Koenen.

    Dill, Anke

    Dill, Anke

    Draganov-Quartett

    Daniel Dragonov gründete mit drei Streicher-Kollegen das Draganov-Quartett

    Draganov, Daniel

    Dirigent, Violine

    Dudok Kwartet Amsterdam

    The Dudok Quartet Amsterdam is forging a reputation as one of the most creative and versatile young quartets of its generation.  With its mission of “sharing the heart of music”, the Dudok Quartet is committed to crafting unique and eclectic programmes in order to engage with its audiences in new and imaginative ways.

    In repertoire ranging from Ligeti, Shostakovich and Weinberg through to Mendelssohn, Mozart and Beethoven the Quartet constantly strives to forge and explore new pathways and connections in music.  Their intelligent approach and flair for programming also sees them regularly perform their own arrangements of pieces and they have so far produced arrangements of composers including Gesualdo, des Prez and Brahms.  Collaboration is also a key part of the Quartet’s ethos and recent partners have included Pieter Wispelwey, Daria van den Bercken, Vladimir Mendelssohn, Erik Bosgraaf and Annelien Van Wauwe.

    The Dudok Quartet has performed at many of the major European venues and festivals including the Vienna Konzerthaus, Beethoven Haus Bonn, De Doelen, Carinthischer Sommer Festival, Gergiev Festival, West Cork Chamber Music Festival, Festival Jeunes Talents, Festival Quatuors à Bordeaux and the Amsterdam String Quartet Biennale, as well as appearing regularly at the Amsterdam Concertgebouw and Amsterdam Muziekgebouw.  The Quartet made its US debut in January 2018 at the Northwestern University Winter Chamber Music Festival, with future US plans including its New York debut at the Park Avenue Armory.  Highlights of the 2018/19 season include engagements in Milan, Mantova, Utrecht and Rotterdam, as well as returns to the Concertgebouw and Muziekgebouw in Amsterdam and performances at the Heidelberg String Quartet Festival.

    In 2015 the Dudok Quartet released its first recording on the Resonus Classics label.  “Métamorphoses” explores the theme of musical innovation through works by Ligeti, Haydn and Brahms and was awarded Editor’s Choice in Gramophone, with the Quartet also being praised by The Guardian for its “lithe, lively sound and alert sense of structure and detail”.  The Quartet’s critically acclaimed second release in 2017, entitled “Labyrinth”, explores the use of counterpoint in works by Mozart, Ligeti and Bach.  Their most recent disc “Solitude” (2018) features works by Mendelssohn, Weinberg and Shostakovich curated around the theme of loss and loneliness, with The Strad praising the disc as “an intense listening experience that will have you on the edge of your seat”.

    Other recent projects have included the world premiere of Kaija Saariaho’s opera Only the Sound Remains with Philippe Jaroussky and Dutch National Opera and a collaboration with director Rosabel Huguet re-imagining Beethoven’s Op 132 String Quartet for children.  Entitled “Quartet! A card game with Beethoven” the Quartet takes the project to venues including the Vienna Konzerthaus, Festspielhaus Baden-Baden, Flagey and De Doelen as part of their ongoing commitment to education and outreach work.

    Having first met as members of the Ricciotti Ensemble, a Dutch street symphony orchestra, the Dudok Quartet studied at the Hochschule für Musik in Cologne with the Alban Berg Quartet and later at the Dutch String Quartet Academy with Marc Danel of the Danel Quartet.  Other important mentors include Eberhard Feltz, Peter Cropper (Lindsay Quartet), Luc-Marie Aguera (Quatuor Ysaÿe) and Stefan Metz. Winner of a 2018 Borletti-Buitoni Trust Award, other awards include prizes at the Bordeaux International String Quartet Competition and Joseph Joachim International Chamber Music Competition Weimar as well as the prestigious Dutch Kersjes Prize (2014).

     The Quartet performs on instruments generously on loan from the Dutch Musical Instrument Foundation (NMF); violins by Francesco Goffriller and Vincenzo Panormo, viola by Max Möller and cello by Jean-Baptiste Vuillaume.  The Quartet takes its name from renowned Dutch architect Willem Marinus Dudok (1884 – 1974). A great lover of music, Dudok came from a musical family and composed in his spare time, saying “I feel deeply the common core of music and architecture: after all, they both derive their value from the right proportions”.

    Duo Biloba

    Das Duo Biloba, bestehend aus Katharina Groß, Klavier, und Andreas Lipp, Klarinette, wurde beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet und damit für die Saison 2017/2018 in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen.

    Die in Berlin lebenden Musiker lernten sich 2014 im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals kennen und begannen bald darauf gemeinsam Kammermusik zu machen. Seit 2015 spielen sie als festes Duo zusammen und geben Konzerte in ganz Deutschland und bei internationalen Festivals, wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. Für 2017 erhielten sie bereits eine Einladung zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

    Maßgeblich für ihre musikalische Entwicklung als Duo ist die intensive Zusammenarbeit mit ihren Lehrern Björn Lehmann, Martin Spangenberg und Frank-Immo Zichner.

    Ihr Ensemblename entstammt dem Gedicht „Ginko Biloba“ aus dem West-östlichen Divan von Johann Wolfgang von Goethe. Das zweigeteilte Blatt des Baumes ist hier ein Sinnbild der Freundschaft und symbolisiert für die beiden Musiker die Symbiose von Klang und Individualität im Duo.

    Andreas Lipp studierte Klarinette bei Ulf Rodenhäuser und Norbert Kaiser, sowie zurzeit bei Martin Spangenberg an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er war Akademist der Berliner Philharmoniker und bereits als Soloklarinettist beim hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Staatsorchester Hannover zu hören. Andreas Lipp ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und 1. Preisträger beim 2. Internationalen Klarinettenwettbewerb Freiburg im Breisgau.

    Die Pianistin Katharina Groß studierte bis zu ihrem künstlerischen und pädagogischen Diplom bei Matthias Kirschnereit, Stephan Imorde und Erik T. Tawaststjerna. Zurzeit setzt sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Björn Lehmann fort. Katharina Groß ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, wie z.B. der 6th New York International Piano Competition, der 8th Campillos International Piano Competition (Spanien) und dem 16. Münchner Klavierpodium. Sie ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin „Live Music Now" Rostock und Berlin, der Gisela und Erich Andreas-Stiftung, sowie des Cusanuswerks.

    Duo Calva

    ALAIN SCHUDEL

    (*1978) stand im Alter von 9 Jahren zum ersten Mal mit dem Cello auf der Bühne. 1998 begann er nach der Matura in Zürich seine musikalischen Studien.
    Nach Abschluss des Lehrdiploms in seiner Geburtsstadt bei Claude Starck besuchte er den Unterricht bei Wen-Sinn Yang, erlangte das Konzertdiplom und schloss 2006 in der Meisterklasse an der Hochschule für Musik und Theater München ab. Ein Semester studierte er am Esther-Boyer College of Music in Philadelphia. Er ist Preisträger von verschiedenen Kammermusikwettbewerben im In-und Ausland. Erfahrungen in Orchestern sammelte er u.a. im Verbier-Festival-Orchester und im Orchester der Bayerischen Staatsoper München. 
    Seit 1996 ist er gemeinsam mit Daniel Schaerer als DuoCalva unterwegs und absolvierte in dieser Formation beinahe 1000 Auftritte. 
    Die Freude an pädagogischer Arbeit kommt sowohl in der Leitung eines Kammerorchesters wie auch im Einzelunterricht zum Ausdruck. Er lebt mit seiner Familie in Zürich und in München.

     

    DANIEL SCHAERER

    Der Aargauer Cellist studierte bei Esther Nyffenegger in Zürich und François Guye in Genf, wo er mit dem Solistendiplom abschloss. Zudem ergänzte er seine Ausbildung mit zahlreichen Meisterkursen im In- und Ausland. Dank des Aargauer Kuratoriums konnte er im Herbst 2004 einen dreimonatigen Atelieraufenthalt in Paris verbringen. Daniel Schaerer ist Mitglied der Camerata Schweiz und spielt als Zuzüger in der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Als freischaffender Musiker pflegt er auch eine rege Kammermusiktätigkeit und unterrichtet im Kanton Aargau. Mit dem DuoCalva und Alain Schudel ist er seit 1996 unterwegs.

    Duo Gromes-Riem

    Raphaela Gromes

    Raphaela Gromes ist die Tochter der Cellisten Wilhelm Gromes und Astrid Hedler-Gromes. Sie erhielt mit vier Jahren ersten Cellounterricht bei ihrer Mutter, zwei Jahre später auch Klavierunterricht. Seit ihrem siebten Lebensjahr sammelte sie Konzerterfahrung durch Teilnahme an Auftritten ihrer Eltern als "Nymphenburger Celloduo" und debütierte im Herbst 2005 als Solistin des Cellokonzerts von Friedrich Gulda. Es folgten Cellokonzerte von HaydnDvořákElgar und Saint-Saëns sowie das Tripelkonzert von Beethoven, das Doppelkonzert von Brahms und Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Rokoko-Variationen. Auch zeitgenössische Werke wie z. B. die für sie komponierten Cellokonzerte von Dominik Giesriegl (2012), Valentin Bachmann (2013) und das 2014 uraufgeführte Doppelkonzert „Chroma“ von Mario Bürki[2] zählen zu ihrem Repertoire.[3]

    Von 2006 bis 2010 studierte sie als Jungstudentin bei Peter Bruns an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig. Seit ihrem Abitur im Herbst 2010 am musischen Camerloher-Gymnasium Freising[4] studierte sie an der Musikhochschule München bei Wen-Sinn Yang und später bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie wurde seit 2012 von der Studienstiftung des deutschen Volkes, von Yehudi Menuhin Live Music Now und von der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal gefördert. Seit 2016 ist sie Exklusivkünstlerin bei Sony Classical.[3]

    Der Kammermusik widmet sie sich mit zahlreichen bekannten Partnern, vor allem seit 2011 mit Amelie Böckheler im Duo Servais und seit 2012 mit ihrem festen Pianisten Julian Riem.[5] Mit einem vielseitigen Repertoire, das von klassischen und romantischen Sonaten, wie etwa von Schubert und Brahms,[6] über Musik des 20. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht, tritt das Duo Gromes/Riem überregional auf und fand u. a. auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival 2017 Beachtung[7].

     

    Julian Riem

    Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt.

    Schon früh von Béroff als einer der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie Premio Gui in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.

    Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein Echo Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde. Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen CD - Einspielung ‚Serenata Italiana’ 2017 bei Sony classical erscheinen wird. Das CD-Programm wird in der Saison 17/18 unter anderem in der Tonhalle Zürich, der Allerheiligen Hofkirche München, het Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, der Laiszhalle Hamburg und dem Wiener Konzertverein vorgestellt.

    Auftritte bei internationalen Festivals, u.a. dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oleg-Kagan Festival Kreuth, den Tucson Friends of Chambermusic, Arizona, Tongyeong International Music Festival, Korea, und Barge Music New York.

    Durm, Adrian

    Tenorsaxophon

E

    East, Angela

    East, Angela

    Eichler, Valentin

    Eichler, Valentin

    ElbtonalPercussion

    „Schlagwerk ist Handwerk und hier sind vier Meister am Start“ (Hamburger Abendblatt)
    Die vier treffsicheren Schlagwerker aus Hamburg beherrschen den „kreativen Crossover“ aus Klassik,
    Jazz und Weltmusik wie kaum eine andere Formation hierzulande. Mit ihrem optisch beeindruckenden
    Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt,
    harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone – begeistert Elbtonal Percussion durch mitreißende
    Dynamik und stilistische Vielfalt, wovon bereits neun CDs und zwei DVDs einen über zeugenden Eindruck vermitteln.
    Auf vielen weiteren Alben und Compilations ist die Gruppe als Gast vertreten.
    Ihre atemberaubend präzis-virtuosen „Klangspiele, die in immer wieder neuen Farben leuchten“ (Hamburger Morgenpost), verwandeln den Konzertort in einen einzigartigen Erlebnisraum. Mal verbreitet sich die fast schon beschwörende
    Magie eines archaischen Rituals, mal die eher verspielte Konzentration eines experimentellen „Klanglabors“.
    Elbtonal Percussion tourt seit 1996 durch die Länder, gab über 1000 Konzerte und wurde auf zahlreiche,
    renommierte Festivals eingeladen (u.a. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Musikfestival, Niedersächsische Musiktage, Internationales Musikfest Stuttgart & JazzBaltica).
    Konzertreisen führten das Quartett durch ganz Europa und wiederholt nach Asien, u.a. zum größten Percussion-Festival Chinas in das Nationaltheater Peking und nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 die Stadt Hamburg als Kulturbotschafter repräsentierten.
    Ihre individuelle wie unkonventionelle Klangästhetik veranlasste immer wieder andere Künstler, die
    Zusammenarbeit mit ihnen zu suchen. Dazu zählen zum Beispiel die Marimba-Virtuosin Keiko Abé,
    die Gruppe Quadro Nuevo, Stewart Copeland („The Police“), der indische Schlagzeuger & Perkussionist
    Trilok Gurtu, Drummer Benny Greb, der Schauspieler und Synchronsprecher Christian Brückner sowie
    John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett. Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden können, belegt
    auch ihre musikalische Mitwirkung bei verschiedenen internationalen Filmproduktionen, wie zum Beispiel
    „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (Uli Edel).

    Ensemble Classique

    Das Blechbläsersextett Ensemble Classique wurde 1986 in der Kulturmetropole Bad Wörishofen gegründet. Seit dem grandiosen Debüt beim Schleswig-Holstein Musik-Festival im Jahre 1989 war die steile Karriere der jungen Künstler nicht mehr aufzuhalten. Der einzigartige homogene Klang, die technische Brillanz sowie die superbe Musikalität ließen das Ensemble Classique rasch zu den international renommiertesten, bekanntesten und beliebtesten Blechbläserensembles unserer Zeit aufsteigen. Die Exklusivproduktionen mit SONY CLASSICAL und UNIVERSAL CLASSICS unterstreichen diese herausragende Stellung der Künstler.

    Woher dieser Erfolg? Zum einen, weil die Musiker solistisch und als Ensemble zu überzeugen wissen. Zum anderen, wegen ihres vielseitigen Repertoires, das von der Renaissance bis zur Moderne reicht, Klassik ebenso einschließt wie Jazz.

    Weitere Gründe für die musikalische Strahlkraft des Ensemble Classique sind bei seinem künstlerischen Leiter, Winfried Roch, zu suchen, der als Arrangeur und Komponist dem Ensemble eine unverwechselbare und exklusive Note verleiht. Zu seinen bekanntesten Kompositionen zählen die im Auftrag von Professor Justus Frantz komponierte Eröffnungsfanfare des Schleswig-Holstein Musik-Festivals sowie die magische Erkennungsmelodie für David Copperfield.

    Als musikalischer Botschafter von Rotary International schrieb Winfried Roch die „Fanfare Rotary International“, die er dem rotarischen Weltpräsidenten Paul V. C. Costa für dessen Engagement um die bedrohten Regenwälder widmete. In Mexiko wurde das Werk 1991 uraufgeführt.

    Für das Jahr 2000 komponierte Winfried Roch mit der „Unesco-Hymne – Fanfare of the nations“ die offizielle Friedenshymne für UNESCO, ein einzigartig völkerverbindendes Werk. Mit dieser Fanfare eröffnete das Ensemble Classique am 12.02.2003 das „Memory of the world concert“ im Konzerthaus Berlin, wo die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde.

    Große Konzertreisen führten das Ensemble in die bedeutendsten Musikmetroplen rund um den Globus (Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Mexiko, Nord- und Südamerika). Bei ihren Auftritten im Rahmen namhafter Musikfestivals (u. a. Schleswig-Holstein Musik-Festival, Rheingau Musik Festival, internationaler Salzburger Festspielsommer, Ludwigsburger Festspiele) oder zahlreicher Open-Air-, Schloß- und Kirchenkonzerte, Fernsehauftritten und musikalischen Umrahmungen überzeugen die Künstler mit brillanter Stilfestigkeit sowie ausgeprägter musikalischer Präsenz.

    Wo auch immer das Ensemble Classique auftritt, wird es von Musikliebhabern aller Altersgruppen enthusiastisch gefeiert und umjubelt – bestaunt und bewundert.

    Gemäß dem Zitat ihres Wegbereiters Leonard Bernstein „Let’s make music as friends“ strahlt das Ensemble auf der Bühne gegenüber seinen Zuhörern eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Beliebt sind jene Künstler, denen das Publikum glaubt, daß sie nicht für sich selbst spielen, sondern für die Menschen, die ihnen zuhören. Das ist es wohl, was den besonderen Zauber bewirkt, wenn das Blechbläsersextett Ensemble Classique das Podium betritt.

    Ensemble Incontro

    Das Ensemble Incontro ist eine Kammermusikformation und setzt sich projektweise jedes Semester neu zusammen. Es wird von Prof. Sidney Corbett, Prof. Dennis Kuhn und Prof. Stefan Blunier betreut.

    Die Werkauswahl richtet sich nach der Besetzungsmöglichkeit. Die Besetzung besteht aus Studierenden, die hierfür einen Kammermusikschein (Neue Musik - Incontro) angerechnet bekommen.

    Ensemble Nobiles

    Paul Heller, Tenor und Musikalischer Leiter

    Paul Heller wurde 1991 in Köthen/Anhalt geboten und erhielt dort im Alter von fünf Jahren seine erste musikalische Ausbildung am Klavier. Zwischen 2000 und 2009 war er Mitglied des Leipziger Thomanerchores unter Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller.

    An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig absolvierte er im Hauptfach Vokale Korrepetition bei Prof. Helga Sippel sein Bachelor- und Masterstudium. Außerdem besuchte er Meisterkurse unter anderem bei Prof. Georg Christoph Biller, Bernhard Kastner, Prof. Irmela Boßler, Christian Sprenger, Peter Schreier und Philipp Moll. Im Bereich Liedgestaltung zählten zu seinen Lehrern Prof. Wolfram Rieger, Prof. Alexander Schmalcz und Eric Schneider. Unterricht bei Susann Krumbiegel, Prof. Marek Rzepka und KS Prof. Regina Werner-Dietrich vervollständigen die vielseitige Ausbildung des jungen Künstlers im Bereich Gesang.

    Er leitete als Dirigent unter anderem das Döbelner Kammerorchester sowie eine Produktion der Passionskantate „Der Tod Jesu“ von Graun mit dem Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin und dem Jungen Barockorchesters Berlin. Als gefragter Liedbegleiter tritt er immer wieder mit Sängern wie dem Bariton Ludwig Obst oder der Sopranistin Anna Schors auf.

    Kompositionen von Paul Heller wurden unter anderem durch den Thomanerchor Leipzig, das Mendelssohn Kammerorchester, das Frauensextett Sjaella und das Ensemble Nobiles uraufgeführt. 2017 schrieb er die Bühnenmusik zur Theaterproduktion „In Gottes eigenem Land“ als Auftragswerk der Landesbühnen Sachsen, die sowohl in Deutschland als auch in den USA herausragende Erfolge feierte.

    Christian Pohlers, Tenor

    Christian Pohlers wurde 1989 in Leipzig geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er an der Musikschule Leipzig Johann Sebastian Bach ersten Klavier- und Theorieunterricht. 1999 bis 2008 war er Mitglied des Leipziger Thomanerchores unter Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller. Dort übernahm er regelmäßig Chorsoli. 

    Anschließend studierte er Schulmusik mit Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig sowie Latein und Englisch. Seit 2014 studiert er Gesang bei Frau Prof. Regina Werner-Dietrich.

    Im Rahmen seines Schulmusikstudiums wirkte er als Monostatos in Mozarts Singspiel Die Zauberflöte sowie als Loge in Wagners Rheingold mit. Er war sowohl als Evangelist in Händels sowie in Schütz‘ Johannespassion sowie in der Passionskantate Der Tod Jesu von Graun zu hören. 2014 debütierte er am Theater Nordhausen in Offenbachs Die Banditen als Graf von Gloria-Cassis.

    Christian Pohlers war Stipendiat des Leipziger Vereins Live-Music-Now.

    Benjamin Mahns-Mardy, Bariton 

    Geboren wurde Benjamin Mahns-Mardy 1989 in London. Sein Gesangstudium begann im Bereich der Musicals im Alter von 18 Jahren bei Adrian Clarke an der „Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance“ in Greenwich. Innerhalb seines Studiums erhielt er auch Schauspiel und Tanzunterricht von James Palm und Vicki Stretton.

    Weiterhin war er in verschiedenen Städten für Produktionen engagiert, z.B. u.a. „Girlfriends“ von Howard Goodall (The Albany Theatre, Deptford); „Sweet Charity“ (Blackheath Halls), „Trintylaban Agent Showcase“ (The Arts Theatre, Leicester Square); „Hochschulchor Projekt“ (The Chapel, Old Royal Naval College, Greenwich).

    Im Anschluss an sein Musical Studium war Benjamin 2011/2012 auf Tournee, mit „The Opera Group“ wo er der ‚Blind Harper‘ spielte in „Bow Down“ von Sir Harrison Birtwistle; mit „Impact Opera“ als Ensemblemitglied und 1. Ersatz ‚Dancairo‘ in „Carmen“; 1. Polizist‘ in The Barber of Seville“ und mit „Opera Anywhere“ wo er in „The Mikado“ und „The Pirates of Penzance“ von Gilbert & Sullivan ‘Pish Tush’ und ‘Samuel’ spielte. Benjamin wirkte auch mit im „An Evening of Tim Rice“ zusammen mit Musikproduzent, Russell Scott und Sir Tim Rice in Kensington in London.

    In Juli 2013 war Benjamin Teilnehmer bei der erste ‚Internationale Saengerakademie‘, Torgau. Er begann sein Studium im September 2013, in der Klasse von Professor Berthold Schmid und macht an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig seinen Bachelor.
     

    Lukas Lomtscher, Bass

    Lukas Lomtscher wurde 1989 im sächsischen Frankenberg geboren. In Marbach aufgewachsen und zur Schule gegangen, erhielt er dort durch seine Mutter erste musikalische Erfahrungen im Geigenspiel. Später sang er in der Roßweiner und der Marbacher Kurrende und im Kirchenchor.

    1999 bis 2008 war Lukas Lomtscher Mitglied des Leipziger Thomanerchores unter Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller. Dort wurde er für sein außerordentliches Engagement als Knabensopran mit dem Jakob-Petzold-Legat ausgezeichnet. Im Wintersemester 2009 begann er ein Lehramts-Studium der Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Leipzig, das er 2012 abschloss. An der HTWK Leipzig erhielt er 2018 einen weiteren Abschluss im Studiengang Buchhandel- und Verlagswirtschaft mit dem Schwerpunkt Kommunikationsmanagement. Lukas Lomtscher ist Mitarbeiter der Edition Peters Group.

    Er ist sängerisch in verschiedenen Leipziger Ensembles als Gast tätig, so unter anderem beim Gewandhauschor Leipzig, Kammerchor Josquin des Préz, dem Concerto Vocale und dem Bach Consort.

    Solistisch trat er unter anderem mit einer Solokantate von Telemann in Döbeln auf. Als Thomaner wurde Lukas Lomtscher von Gotthold Schwarz in Gesang unterrichtet. Seit 2009 erhält er eine Gesangsausbildung durch Susanne Krumbiegel. Weitere Impulse sammelt er seit 2018 im Unterricht bei Frau Prof. Regina Werner Dietrich. In den Schuljahren 2010/11 und 2012/13 wurde er durch das Begabtenförderungsprogramm des Freistaates Sachsen unterstützt.

    Lucas Heller, Bass

    Lucas Heller wurde 1991 in Köthen (Anhalt) geboren. Er erhielt dort seine erste musikalische Ausbildung am Klavier. Zwischen 2000 und 2009 war er Mitglied des Leipziger Thomanerchores unter Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller. Er trat regelmäßig als Chorsolist in Erscheinung.

    Nach dem Abitur begann Lucas Heller eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Leipzig, die er im Februar 2012 abschloss. Seinen Bachelor in Musikwissenschaft machte er an der Universität Leipzig. Seit 2016 studiert er Master Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Kulturmanagement an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seit 2013 ist Lucas Heller Vorstandsmitglied und seit 2015 Schatzmeister des Förderkreis Thomanerchor Leipzig e.V. Im forum thomanum e.V. engagiert er sich als Rechnungsprüfer.

    Er ist in zahlreichen Ensembles in Deutschland als Gastsänger tätig, unter anderem beim Kammerchor Josquin des Préz, dem Gewandhauschor Leipzig, dem Concerto Vocale und dem Vocalensemble Rastatt, wo er unter Dirigenten wie Riccardo Chailly, Holger Speck, Herbert Blomstedt, Gotthold Schwarz und Gregor Meyer u.a. sang. Soli, wie der Jesus aus Heinrich Schütz' Matthäuspassion oder die Bass-Partie aus Bachs Magnificat, runden sein musikalisches Engagement ab.

    Als Mitglied des Thomanerchores Leipzig erhielt er Gesangsunterricht bei Stephan Heinemann. Seit Februar 2011 ist er Schüler von Susanne Krumbiegel. Im Jahr 2014 und 2015 erhielt er die Begabtenförderung des Freistaates Sachsen.

    Ensemble Red Priest

    Red Priest is the only early music group in the world to have been compared in the press to the Rolling Stones, Jackson Pollock, the Marx Brothers, Spike Jones and the Cirque du Soleil. This extraordinary acoustic foursome has been described by music critics as ‘visionary and heretical’‘outrageous yet compulsive’‘wholly irreverent and highly enlightened’‘completely wild and deeply imaginative’, with a ‘red-hot wicked sense of humour’ and a ‘break-all-rules, rock-chamber concert approach to early music’.

    Founded in 1997, and named after the flame-haired priest, Antonio Vivaldi, Red Priest has given several hundred sell-out concerts in many of the world’s most prestigious festivals, including the Hong Kong Arts Festival, Moscow December Nights Festival, Schwetzingen Festival, Prague Spring Festival, Ravinia Festival, Bermuda Festival, and in most European countries, Japan, Australia, New Zealand and throughout North and Central America, to which they have toured over 40 times.  The group has been the subject of hour-long TV profiles for NHK (Japan) and ITV (UK) - the latter for the prestigious South Bank Show in 2005, which documented the launch of the Red Hot Baroque Show, an electrifying marriage of old music with the latest light and video technology.

    Red Priest comprises recorder player Piers Adams, violinist Adam Summerhayes, cellist Angela East and harpsichordist David Wright. These musicians have redefined the art of period performance, creating a virtual orchestra through their creative arrangements, performing from memory with swashbuckling virtuosity, heart-on-sleeve emotion and compelling stagecraft. Their repertoire ranges from obscure 17th century sonatas to the most famous works of Bach and Vivaldi, all presented in imaginative programmes with filmic titles: ‘Priest on the Run’, ‘Nightmare in Venice’, ‘Pirates of the Baroque’, ‘Johann, I'm Only Dancing’.

    In 2008 Red Priest launched its own record label, Red Priest Recordings, which is now the home for all of the recordings of the ensemble and its members, and has attracted much attention in the music press worldwide. The label is distributed worldwide by Nimbus.  The group's most recent release, The Baroque Bohemians, reached No.1 in the UK Classical Charts in 2017.

     

    Piers Adams is the modern day wild man of the recorder.   His stubborn refusal to accept the natural limitations of his instrument has led the Washington Post to describe him as ‘superhuman’, and International Record Review to declare: ‘The things Adams does with his recorders defy the imagination.’   Born in 1963 he trained initially as a physicist before joining the tail end of the Dutch recorder movement of the 1970s and 80s, rapidly branching out from there to create his own, unique sound and stage personality.  Innovations in recorder design – most recently the ‘Eagle Recorder’ – have enabled Adams to expand the instrument’s repertoire to include every musical genre from renaissance to romantic to rock, and to astonish audiences with its expressive possibilities.   His concert tours have taken him to all corners of the globe, performing over 1000 concerts with his iconic baroque quartet Red Priest, as well as recitals and concertos with international symphony and chamber orchestras, and numerous TV and radio appearances.  Visit www.piersadams .com for full information about his CD recordings and concert schedule.

     

    Adam Summerhayes's grandfather studied the violin with Joachim's last pupil and with Adolf Brodsky, the violinist who premiered the Tchaikovsky concerto. He learnt first from him and then from Yfrah Neaman, one of the twentieth century's greatest pedagogues. He was introduced to the Baroque violin by Roy Goodman in the 1980s, initiated into period instrument performance by Paul McCreesh and studied with Micaela Comberti, then at the forefront of the early music scene.

    He has been very highly acclaimed as a chamber musician, particularly for a number of discs featuring first recordings of previously unknown repertoire, including works by Aaron Copland.  He has also given many concerto performances in europe, Russia and the USA. Adam has recorded over 20 CDs for Harmonia Mundi, Chandos, ASV, Meridian, Sargasso and others. A disc of his gypsy fiddle playing, was described as "heady stuff… thrilling virtuoso playing" (Gramophone). This disc lead to a cameo film moment, in Guy Ritchie's recent blockbuster Sherlock Holmes: A Game of Shadows. A performance of one of his own tracks is also featured. 

    He has broadcast live for BBC Radio 3 - including on the Early Music Show - and his recordings and compositions have been broadcast throughout the world.

     

    Angela East is widely respected as one of the most brilliant and dynamic performers in the period instrument world, praised in The Times, London, for the ‘elemental power’ of her cello playing. She has given numerous concerto performances in London's Queen Elizabeth and Wigmore Halls, and has performed as soloist and continuo cellist with many of Europe's leading baroque orchestras. Among her impressive list of concert credits are La Scala, Milan, Sydney Opera House, Versailles and Glyndebourne. In 1991 Angela formed ‘The Revolutionary Drawing Room’ which performs chamber works from the revolutionary period in Europe on original instruments, and whose first eight CDs have received glowing reviews world-wide. Her long awaited disc of Bach’s Cello Suites has recently been released on Red Priest Recordings. Her CD of popular baroque cello works, ‘Baroque Cello Illuminations’, has received excellent reviews and was chosen as ‘CD of the Fortnight’ in Classical Music Magazine.

     

    David Wright has spent many years trying to shed his reputation as the hard man of the harpsichord, having come to the instrument as a refuge from his East End gangland upbringing.  The final spur to pursue a career in music came in 1994 when, as a 17-year old, he found himself facing a sawn-off shotgun at close range in an underground car-park.   Since that time he has reinvented himself as something of an 18th century fop and lothario, thanks to several years of study in sundry London music colleges (he was previously self taught) and a penchant for baroque beauty and morals.   With his harpsichord he has toured throughout Europe, America and the Far East, sharing the stage with such Early Music luminaries as Emma Kirkby and James Bowman, performing concertos, directing orchestras and operas (including the first modern day performance of Arne's The Blind Beggar of Bethnal Green), and championing the instrument’s solo repertoire – in particular Bach’s Goldberg Variations.  His unconventional background and unsurpassable technique made him a natural to join Red Priest, with whom he has toured and recorded since 2011.

    Eppendorf, Horst

    Oboe d'amore

    Feidman, Giora

    Feidman, Giora

F

    Faber, David

    Violoncello

    Folkwang Kammerorchester Essen

    Energiegeladene Konzerte, neugierige Programme und musikalische Exzellenz sind die Markenzeichen des Folkwang Kammerorchesters Essen, das im Jahr 2018 sein 60-jähriges Bestehen feierte. Das internationale Ensemble aus jungen Musikerinnen und Musikern hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als innovatives Kammerorchester erarbeitet, das Grenzen neu auslotet und als musikalisches Laboratorium überaus erfolgreich mit Konzertformen, Genres und Stilen experimentiert.

    Unter Leitung von Chefdirigent Johannes Klumpp, seit der Saison 2013/14 im Amt, konnte das Folkwang Kammerorchester Essen sein Profil schärfen und seinem Portfolio mit der Kommunikation zwischen Orchester und Publikum einen weiteren Akzent hinzufügen: In Gesprächskonzerten, Künstler-Interviews, bei fundierten Moderationen und Werkstattgesprächen treten Orchestermitglieder und Dirigent mit dem Publikum in Dialog über die Musik und ermöglichen so neue Hör-Erfahrungen sowie Einblicke in den Entstehungsprozess eines Konzerts. Mehrere Konzertreihen und -formate in seiner Heimatstadt charakterisieren das musikalische Spektrum des Folkwang Kammerorchesters Essen: Neben der Alten Musik – erstklassig betreut durch den Ersten Gastdirigenten und Barockspezialisten Gottfried von der Goltz – liegt ein Schwerpunkt auf den Werken Wolfgang Amadeus Mozarts.

    Mit seinem lebendigen, liebevoll-frechen Ansatz zählt das Folkwang Kammerorchester Essen zu den führenden Interpreten auf diesem Gebiet. In der Saison 2018/2019 veröffentlichte das Orchester unter Leitung von Johannes Klumpp beim renommierten Label GENUIN classics Mozarts Hornkonzerte (gemeinsam mit dem Hornisten Christoph Eß) und vier seiner Sinfonien, darunter die „Große g-Moll“ KV 550.

    OrchesterSeine Verwurzelung in der Stadt zeigt das Folkwang Kammerorchester Essen mit regelmäßigen Konzerten im Großen Saal der Philharmonie Essen, in der Villa Hügel, auf Zollverein, in der Lichtburg sowie in der Saison 2019/2020 mit einem Auftritt beim NOW!-Festival für Neue Musik. Den Folkwang-Gedanken eines spartenübergreifenden Kunstverständnisses verwirklicht das Orchester immer wieder in Projekten mit anderen Kunstformen.

    Zum Beethoven-Jahr 2020 wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Crossover-Formation Uwaga! mit einem Beethoven-Programm fortgesetzt.Die hohe künstlerische Qualität des Folkwang Kammerorchesters Essen zeigt sich nicht nur in den einzelnen Mitgliedern, die in den Konzerten regelmäßig solistisch auftreten. Der Teamgeist, die Frische und unbändige Spielfreude des Ensembles sind auch das ideale Umfeld für junge Gastkünstler, die hier ein Sprungbrett für internationale Karrieren erhalten haben. Neben Dirigentinnen und Dirigenten wie Kristiina Poska, Lorenzo Viotti und Clemens Schuldt waren in den vergangenen Jahren Ausnahmekünstler wie Nils Mönkemeyer, Terry Wey, Herbert Schuch, Tobias Feldmann oder Hauschka zu erleben.

    Als junges Ensemble richtet das Folkwang Kammerorchester Essen auch einen besonderen Fokus auf das Publikum von morgen: Probenbesuche von Schulklassen, Workshops sowie spezielle Familien- und Generationenkonzerte gehören fest zum Bildungsauftrag des Orchesters

    Franz Liszt-Kammerorchester Budapes

    Das ungarische Franz Liszt Kammerorchester wurde 1963 von ehemaligen Studenten der Franz Liszt Musikakademie gegründet und gehört zu den renommiertesten Ensembles Europas. Seit Jahrzehnten hat sich das Orchester in der internationalen Musikszene etabliert und gastiert weltweit in den bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall in New York, der Oper in Sydney, dem Concertgebouw Amsterdam, dem National Centre of the Performing Arts in Peking, der Suntory Hall in Tokio, dem Théatre de la Ville in Paris sowie dem Teatro Colón in Buenos Aires.

    Obwohl Franz Liszt kein Werk für Streicher komponierte, nahm das Ensemble, als Ausdruck tiefer Verehrung, seinen Namen an. Der erste künstlerische Leiter war Frigyes Sándor.

    Nach seinem Tode 1979 übernahm das Gründungsmitglied János Rolla die Aufgabe als Konzertmeister, die Péter Tfirst als künstlerischer Leiter weiterführte.

    Das weit gefächerte Repertoire umfasst alle Epochen der Musikgeschichte von Monteverdi bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Das Orchester hat mehr als 200 CDs für namhafte Labels aufgenommen, darunter auch eine CD-Produktion gemeinsam mit dem Kontrabassisten Ödön Rácz bei der Deutschen Grammophon, welche von der internationalen Presse hervorragend rezensiert wurde.

    Das Orchester konzertiert mit Dirigenten und Solisten von internationalem Rang wie u.a. Vadim Repin, Gábor Boldoczki, Mischa Maisky, Emmanuel Pahud, András Schiff, Martha Argerich, Edita Gruberova, Adam Fischer und Midori.

    Das Franz Liszt Kammerorchester ist weltweiter Kulturbotschafter seines Heimatlandes Ungarn.

    Französische Kammerphilharmonie

    Die französische Kammerphilharmonie wurde unter dem Motto Jede Note zählt im Jahr 2014 gegründet. In diesem kurzen Zeitraum hat die Französische Kammerphilharmonie bereits erstaunliche Erfolge gefeiert. Hierzu gehören Einladungen in namhafte Spielstätten wie die Kölner Philharmonie oder zu hochkarätigen Festivals wie den Musikfestspielen Potsdam. Dabei trat das Orchester in den vergangenen Monaten mit großartigen Solisten wie Lidia Baich und Lise de la Salle auf.

    Die Veränderungen, die 1789 von Paris und Versailles ausgingen, hatten immensen Einfluss auf die Entwicklung der Musik. Das Orchester spürt in seinen Programmen diesen Entwicklungen nach. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit betrifft dabei die Einflüsse französischer Komponisten auf die Musik Europas. Doch auch der Einfluss europäischer Komponisten auf die Musik Frankreichs ist für die Programmatik des Orchesters von Bedeutung. Schwerpunkte des Repertoires sind die sinfonische und dramatische Musik des 18. Jahrhunderts bis heute.

    Von der Presse gelobt, vom Publikum gefeiert

    Das Orchester, Symbol deutsch-französischer Freundschaft, vereint großartige Musiker, die aufgrund Ihrer Ausbildung gleichermassen in moderner wie in historischer Aufführungspraxis zu Hause sind. Diese Vielseitigkeit ist die Basis für den homogenen und transparenten Klang des Orchesters.

    Gegründet wurde das Orchester von seinem Dirigenten Philip van Buren. Selbst aus einem deutsch-französischen Elternhaus stammend, war es ihm von Anfang an wichtig, sowohl die Verbindungen als auch die Unterschiede beider Länder in das Zentrum der musikalischen Arbeit des Orchesters zu stellen.

    Frisch gestrichen

    Salonorchester

G

    Geitner, Markus

    Countertenor

    Geringas, David

    Geringas, David

    German Brass

    Das Ensemble wurde 1974 ins Leben gerufen und trat bis 1983 unter den Namen Deutsches Blechbläserquintett, German Brass Quintett und Quintette à Cuivres Allemand in Erscheinung.[1] Um die Musik Bachs für die Produktion Bach 300 ohne künstlerische Kompromisse arrangieren zu können, verdoppelte Enrique Crespo das Quintett zehn Jahre nach der Gründung und gab ihm den neuen Namen German Brass.[2] Einen Großteil der Arrangements, Transkriptionen alter Musik und neuen Kompositionen für die Gruppe erstellten Matthias Höfs und Enrique Crespo. Besonderen Raum im Repertoire der Formation nimmt genreübergreifende Musik ein.

    Im Jahr 2011 kam es zu Differenzen um die Markenrechte für German Brass zwischen Enrique Crespo und den anderen Mitgliedern des Ensembles.[3] Diese treten seither ohne den Posaunisten Crespo auf.

    2016 erhielt das Ensemble für die CD Bach on Brass einen ECHO Klassik in der Kategorie Ensemble/Orchester.[4]

    Gershwin-Quartett

    Die vier Musiker, die seit 1990 als Ensemble auftreten, haben sich keinem Stil, keiner Epoche und keinem Komponisten gewidmet. Etablierte Juwelen der Klassik, als auch moderne, ja jazznahe Kompositionen, aber auch lateinamerikanische Musik, stellen Eckpfeiler von Konzerten dar. 

    Das Ensemble besteht durchweg aus Repräsentanten der russischen Instrumentalistenschule und Preisträgern verschiedener internationaler Musikwettbewerbe. Nicht ohne Grund bemerkten bisherige Kritiken das hohe professionelle Niveau, die Einheit der Emotion von intellektuellem Denken und Fühlen der Musikanten im allgemeinen, den geschlossenen interpretatorischen Ansatz, sowie das spielerische Brillieren bei der Bewältigung auch nahezu halsbrecherischer technischer Hürden der dem Publikum zu vermittelnden Werke im besonderen. 

    Namensgeber des Quartetts und sein Primarius Ausnahmegeiger Michel Gershwin erhielt Internationale Anerkennung 1988, als er mit dem Grand-Prix des internationalen „David-Oistrach-Wettbewerbs” ausgezeichnet wurde. Nach seinen Stationen als Konzertmeister des Orchestre de Opera National de Lyon und des Philharmonischen Orchesters der Oper Frankfurt am Main konzertiert Gershwin ausschließlich als Solist und als Primarius des „Gershwin Quartetts”.

    Die Musiker gastierten in fast allen Ländern Europas, in den USA, in Russland, Brasilien, Asien, Dubai, Libanon, Israel und musizierten gemeinsam mit klangvollen Namen sowohl der europäischen, als auch der internationalen, Musikszene, u.a. mit Igor Oistrach, Yuri Bashmeth, Giora Feidman, Michel Portal, Mikis Theodorakis, Liana Isakadze, Elena Bashkirova und Andrej Gavrilov. Sie waren bereits bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals wie Schleswig-Holstein Music Festival, Rheingau Musikfestival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Musikfestspiele Saar, Festival Massenet St. Etienne, Izmir International Festival, Altenburger Musikfestival, Al Bustan Festival Beirut, Royal Mirage Festival Dubai, Music Summer Saas-Fee und Villa Musica zu Gast

    Langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit verbindet Giora Feidman mit den Mitgliedern des Gershwin-Quartetts. Der Weltweit gefeierte Klarinettenvirtuose, für viele der Inbegriff des Klezmer und einer der wichtigsten Interpreten zeitgenössischer Musik, lässt die traditionelle Musik der osteuropäischen Juden mit Jazz, Klassik, Tango u.a. musikalischen Stilrichtungen verschmelzen. Musik ist für Giora Feidman eine „universelle Sprache”, die Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander verbindet. Auf dem neuem Programm stehen klassische Werke von Mozart, Schubert, Gershwin, Enescu, Piazzolla und Villa-Lobos, wie auch zeitgenössische israelische Werke aus der Feder der renommierten Komponisten Ora Bat Chaim, Sergei Abir, André Hajdu und Gil Aldema sowie ausgewählte Klezmer Stücke. Das Gershwin-Quartett und allen voran der Primarius und Namensgeber des Ensembles, der Violinvirtuose Prof. Michel Gershwin, der sich seit seiner Jugend mit der Klezmer-Musik auseinandersetzt, sind dabei Giora Feidman perfekte und kongeniale Partner.

    Gilbo, Juri

    Dirigent, Viola

    Griffeth, Julie

    Griffeth, Julie

    Grimm, Justus

    Violoncello

    Gromes, Raphaela

    Violoncello

    Grote, Peter

    Violoncello

    Gürzenich Quartett Köln

    Streichquartett mit hoher Spielkultur“, „Vollendeter Ausklang“, sind einhellige Pressereaktionen zu den Konzerten des Gürzenich Quartetts Köln.

     

     Wie bei anderen Traditionsorchestern, etwa beim Leipziger Gewandhaus-Orchester oder bei den Berliner Philharmonikern, trat auch aus der Mitte des Kölner Gürzenich Orchesters von Anfang an ein Streichquartett unter Führung des jeweiligen Konzertmeisters hervor– die Tradition des Gürzenich-Quartetts reicht zurück bis ins Jahr 1888. 

     

     Musiker wie Friedrich Grützmacher, Emanuel Feuermann und Bram Eldering haben in der nun über 100-jährigen Geschichte das Quartett zu internationalen Ehren geführt und so für alle folgenden Generationen Maßstäbe gesetzt.

     Das heutige hervorragend aufeinander eingespielte Ensemble beeindruckt Kritiker und Publikum stets aufs Neue mit absoluter Meisterschaft. Alle Mitglieder (Torsten Janicke, Rose Kaufmann, Mechthild Sommer und Joachim Griesheimer) wurden als Solisten mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Vielbeachtete Kammermusik – CD’s mit Mitgliedern des Gürzenich Quartetts mit Werken von Johann Evangelist Brandl und Alexander Zemlinsky erschienen 2002 und 2003 bei MDG und EMI. Das Repertoire umfasst alle Stilepochen. Sie gastieren regelmäßig in zahlreichen deutschen Städten und bedeutenden Sälen wie Kölner und Essener Philharmonie, Frauenkirche Dresden, in Leipzig oder bei verschiedenen Musikfestivals.

     Nach seinem Studium bei Professor Heinz Rudolf und Professor Gustav Schmahl an der Dresdner Musikhochschule wurde Torsten Janicke zunächst 1. Konzertmeister beim Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig und bei den Essener Philharmonikern. 1991 kam der mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe in derselben Position zum Gürzenich-Orchester. Seine solistische Tätigkeit führt ihn regelmäßig ins In- und Ausland. Torsten Janicke ist Leiter des Gürzenich-Kammerorchester und verschiedener Kammermusikensembles. Eine CD mit dem Violinkonzert und der Sonate für Violine und Klavier von Richard Strauss ist 1999 bei ebs erschienen.

     Rose Kaufmann spielte bereits während ihrer Schulzeit im In- und Ausland Solokonzerte, u.a. von Alfred Schnittke und Aram Chatschaturian. Sie studierte an der Kölner Musikhochschule Violine bei Professor Gorian Kosuta und Kammermusik beim Amadeus-Quartett. Nachdem sie zwei Jahre beim Chamber Orchestra of Europe engagiert war, kam sie 1987 zum Gürzenich-Orchester. Daneben ist sie Konzertmeisterin im Aachener Kammerorchester und Dozentin an der Kölner Musikhochschule.

     Mechthild Sommer gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe und wirkte seit 1989 im Chamber Orchestra of Europe mit und arbeitete mit Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Sandor Vegh u.a. Darüber hinaus musiziert sie mit dem Ensemble Modern, sowie als Stimmführerin in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

    Seit ihrer frühen Jugend konzertiert Mechthild Sommer im In- und Ausland, verfolgt regelmäßig solistische und kammermusikalische Tätigkeiten, verbunden mit zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

    Auch als Pädagogin machte sie sich ein Namen u.a. am Conservatore Simon Bolivar in Caracas(Venezuela), sowie an der Indiana University School of Music in Bloomimgton/USA

     Joachim Griesheimer erhielt seine Ausbildung bei Gerhard Mantel, Angelica May und Johannes Goritzki in Frankfurt und Düsseldorf. Seit seinem Cellostudium engagiert er sich stark auf dem Gebiet der Kammermusik. Als Mitglied des Grüneburg Klaviertrios wurde er vom Odeon-Trio, Haydn-Trio und Beaux Arts-Trio gefördert und mehrfach international ausgezeichnet. Zahlreiche Konzerte und Rundfunkaufnahmen im In- und Ausland folgten. Seit 1989 ist Joachim Griesheimer stellvertretender Solocellist im Gürzenich-Orchester.

H

    Hauptstadttenöre

    Mit ihrer charmant moderierten Konzertgala „So leuchten die Sterne“ mit den bekanntesten Arien aus Oper, Operette und beliebten Filmschlagern begeistern DIE HAUPTSTADTTENÖRE wieder das Publikum. Ihr besonderes Markenzeichen sind dabei nicht nur Lieder, die zum Mitsingen einladen, sondern die ausgesprochen unterhaltsamen und augenzwinkernden Moderationen der Drei.

    Die sympathischen Tenöre von der Spree, zum Konzert begleitet durch Dirigent und Pianist Ronald Herold, fanden sich im Jahr 2009 zusammen und sorgen seitdem mit ihren rasant-bunten Programmen immer wieder für Überraschungen: so wie die Hauptstadt selbst sind die eigenen Arrangements der drei Tenöre.

    Die außergewöhnlichen Sänger, die bereits als Solisten auf vielen Opern-Bühnen bekannt sind, verstehen sich hervorragend auf den augenzwinkernden Witz und die Direktheit Berlins, mit der sie dem Publikum Evergreens wie „Untern Linden“, „Dein ist mein ganzes Herz“ und natürlich „Mein kleiner grüner Kaktus“ elegant und beschwingt ins Ohr setzen. Ein ganz besonderer Teil ihrer Anziehungskraft sind aber auch die einzigartigen Interpretationen großer Opern-Klassiker wie „Nessun dorma“ oder "E lucevan le stelle“ von G. Puccini oder „O sole mio“ von E. Di Capua.

    Ihre umfassende Bandbreite von leichter Muse zur Klassik,  authentisch und humorvoll auf die Bühne gebracht, sowie das Wissen um die feinen Zwischentöne macht den Charme der HAUPTSTADTTENÖRE aus. Ein Charme, der keine Sperrstunde kennt!

    Halubek, Jörg

    Cembalo, Leitung

    Hardenberg-Trio

    Hardenberg-Trio

    Drei überaus talentierte und ausdrucksstarke Musikerinnen, die gleichermaßen seit dem Kindesalter eine Symbiose mit ihren Instrumenten eingegangen sind, haben sich in der seltenen Formation als Trio mit Oboe, Cello und Klavier zusammengeschlossen. Die Liste der nationalen wie internationalen Preise ist schier endlos. Aber auch ihre Solo-Engagements in Verbindung mit renommierten Orchestern sind überaus beeindruckend.

    Viola Wilmsen, Oboe

    1985 geboren in Bonn

    2002 1. Preis beim Wettbewerb Young Musician of the Year in England mit Oboe/Klavier

    2004 1. Preis der Gesellschaft Bürger für Beethoven, Bonn

    2004-2010 Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Diethelm Jonas sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Jacques Tys

    2006 1. Preis beim Wettbewerb der Italienischen Mozart-Gesellschaft und des Mozarteums Salzburg 2007 1. Preis beim Internationalen Michal Spisak Wettbewerb in Polen Publikumspreis beim Internationalen Louis Spohr Wettbewerb in Deutschland

    2009 1. Preis beim Internationalen Sony Oboenwettbewerb in Japan (erstmalige Vergabe nach Deutschland und an eine Frau)

    2010 2. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb

    seit 2010 Solo-Oboistin der Deutschen Oper Berlin

    Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Dominik Wollenweber

    2011 Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs in Berlin in der Kategorie Oboe solo und Aufnahme in 56. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben Sie war Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Stiftung Villa Musica, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Jürgen Ponto-Stiftung und von Yehudi Menuhin Live Music Now e. V.

    Rundfunkaufnahmen entstanden für den WDR, NDR und BR; Fernsehporträts sendeten unter anderem die Deutsche Welle sowie WDR 3.

    Janina Ruh, Violoncello

    1989 geboren in Rottweil, erster Cellounterricht im Alter von acht Jahren

    2001-2008 Jungstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Susanne Basler und

    seit 2005 bei Gotthard Popp an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

    2002 1. Preis beim Internat. Wettbewerb Musica senza frontiere in Gorizia/Italien

    2003-2007 1. Preise beim Cellowettbewerb Antonio Janigro/Kroatien, beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb, Dresden und beim Heran Violoncello-Wettbewerb/ Tschechien, Publikumspreis beim Wettbewerb um den Förderpreis der Sparkassen-Finanzgruppe im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals, 2. Preis beim Bayreuther Internat. Musikwettbewerb PACEM IN TERRIS, 4. Preis beim International Paulo-Cellowettbewerb in Helsinki/Finnland

    seit 2008 Studium bei David Geringas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

    2008 1. Preis sowie Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von J. S. Bach beim Internat. Karl Davidov Cellowettbewerb in Kuldiga/Lettland

    seit 2009 Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin

    2009 3. Preis beim Internat. Witold Lutoslawski-Cellowettbewerb in Warschau

    2010 Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Violoncello solo und Aufnahme in die 56. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

    2011 1. Preis beim Domenico Gabrielli-Violoncellowettbewerb in Berlin und Sonderpreis der Jury beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau Die Cellistin ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und war beim 45. Stiftungsjubiläum auf Einladung des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue zu hören.

    Weitere Konzerte führten sie zum Sommerfestival Ljubljana/Slowenien, in die Finlandia-Halle nach Helsinki und die Laeiszhalle Hamburg. Als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds steht ihr seit 2004 ein Leihinstrument zur Verfügung.

    Seit Februar 2010 spielt sie ein Violoncello von Giuseppe Guarnerius filius Andreae, Cremona 1713, eine treuhänderische Leihgabe aus Familienbesitz.

    Julia Kammerlander, Klavier

    1989 geboren in Stuttgart, erster Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren

    1996-1999 1. Preise beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg und beim Stuttgarter Matthaes-Klavierwettbewerb

    1999 Aufnahme in die studienvorbereitende Klasse der Stuttgarter Musikschule als Schülerin von Nella Jussowa 3. Preis beim Internat. Steinway Klavierspiel-Wettbewerb in Hamburg

    2000 mehrfache Preisträgerin beim Internationalen Münchner Klavierpodium der Jugend, u. a. Auszeichnung mit dem Medien-Preis

    2001 1. Preis beim Internationalen Grotrian-Steinweg Klavierspielwettbewerb Braunschweig 1. Diplom und Sonderpreise beim Internationalen Carl Czerny Klavierwettbewerb Prag

    2001-2005 1. Preise mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in den Kategorien Klavier solo, Klavierbegleitung und Kammermusik (je 2x), außerdem Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben, der Jürgen Ponto-Stiftung, der Bundesapothekerkammer sowie ZONTAMusikpreis und Leonberger Jugendmusikpreis

    2006 Aufnahme als Jungstudentin an das Julius-Stern-Institut für musikalische Nachwuchsförderung der Universität der Künste Berlin in die Klasse von Klaus Hellwig seit

    2010 Klavierstudium an der Universität der Künste Berlin bei Klaus Hellwig

    2011 Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Klavier solo und Aufnahme in die 56. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler Julia Kammerlander ist Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und wurde 2011 in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Ferner erhielt sie Stipendien der Jürgen Ponto-Stiftung, der Degussa-Stiftung und der Markelstiftung.

    Heiler, Ulrich

    Schlagzeug

    Heinrich, Katja

    Rezitation

    Hejcman, Ales

    Klarinette

    Hungarian Chamber Orchestra

    The Hungarian Chamber Orchestra was founded in October 2011. Its members mostly belong to the younger generation, though they have a great orchestral experience, as many of them are members or leaders of professional Hungarian symphony orchestras – e.g. Hungarian Radio Symphonic Orchestra, Budapest Philharmonic Orchestra, Dohnányi Orchestra Budafok – and world famous quartets.

    Most musicians of the orchestra were playing in the Budapest Strings Chamber Orchestra for a long time, and many of them are professors at the Hungarian Music Academy. The Hungarian Chamber Orchestra’s leader, Béla Bánfalvi (Liszt prize and Bartók-Pásztory prize winner violinist) was playing as the leader of the Hungarian National Philharmonic Orchestra 1979-1982, was a member of the Bartók Quartet 1982-1985, then he was leading the Budapest Strings Chamber Orchestra for 25 years. As a soloist, quartet member and orchestra leader he made more than 50 recordings.

    The orchestra frequently plays with the world famous violinist Kristóf Baráti, winner of the Paganini Competition Moscow, 2010. The orchestra’s debut concert was held in January 2012, with the participation of Kristóf Baráti.

    The Hungarian Chamber Orchestra’s goal is to carry on the Hungarian strings traditions and spreading music culture in Hungary and abroad. They are planning to organise concert all over the world with Hungarian and world famous soloists.

I

    Ihler, Rolf

    Trompete

    Ishizaka-Trio

    Kimiko zeichnete sich schon früh als Solistin und Kammermusikerin aus, besonders als Teil des Ishizaka-Trios zusammen mit ihren jüngeren Brüdern. Das von ihr und ihren beiden Geschwistern gegründete Ishizaka-Trio gewann zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Musikwettbewerb im Jahr 1998 und erhielt begeisterte Kritiken sowie musikalische Anerkennung. Kurt Masur, der Musikalische Direktor des Gewandhauses Leipzig, hörte einmal eine Aufführung des Trios und rief aus, “diese drei Geschwister spielen mit einer außergewöhnlichen Musikalität, riesigem Schwung und verblüffender Balance.”

    Andere Preise, die das Ishizaka-Trio gewonnen hat:

    • Internationaler Kammermusikwettbewerb “Premio Vittorio Gui”
    • Dreimal erster Platz in Folge beim Charles Hennen Concours in den Niederlanden
    • Menschenskinder-Preis von RTL (1995)
    Ishizaka, Kimik

    Ishizaka wurde als Tochter deutsch-japanischer Eltern in Bonn geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht, zuerst bei ihrer Mutter, dann bei Professor Roswitha Gediga-Glombitza an der Hochschule für Musik Köln. Weiteren Unterricht erhielt sie von Prof. Peter Feuchtwanger, Prof. Karl-Heinz Kämmerling, dem Alban Berg Quartett und dem Amadeus Quartett.

    Seit 2000 widmet sich Ishizaka ihrer Solokarriere. Sie hat zahlreiche Konzerte gegeben und als Solokünstlerin mit Orchestern in ganz Europa und Nordamerika gespielt. Mit ihren Interpretationen sowohl von Bach als auch von Chopin hat sie sich einen ausgezeichneten Ruf erworben.

    Ishizaka, Danjulo

    Seit dem Gewinn des ARD Wettbewerbs und des Grand Prix Emanuel Feuermanns zählt Danjulo Ishizakaweltweit zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Seine unverkennbare Klangfarbe und wahrhaftige musikalische Tonsprache zeugen von höchster Individualität und persönlichem Ausdrucksvermögen. Er„ist eine veritable Musikerpersönlichkeit, phänomenal in seinem technischen Potenzial“ (Süddeutsche Zeitung), „überwältigend, bravourös und ausdrucksstark“ (FAZ), er singt auf dem Cello, jede melodische Schwingung eine seelische Regung, zutiefst musikalisch und zutiefst menschlich“ (Süddeutsche Zeitung), so „wird sein Auftritt Höhepunkt des Abends“ (Tagesspiegel Berlin), mitreißend und hoch poetisch.” (Guardian)

    Danjulo, in Bonn in eine deutsch-japanische Familie geboren, begann bereits mit 4 Jahren das Cellospiel. Er studierte in Berlin bei Boris Pergamenschikow und Tabea Zimmermann. Weitere Prägung erfuhr er außerdem durch Bernhard Greenhouse, György Kurtág, Menahem Pressler und das Amadeus-Quartett.

    Bereits in jungen Jahren hat Danjulo durch den Gewinn zahlreicher internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Besonders hervorzuheben ist der Gewinn des 1. Preises beim renommierten internationalen ARD Wettbewerb in München aber auch bereits zuvor gewann er 1. Preise wichtiger internationaler Wettbewerbe unter denen besonders der internationale Gaspar Cassado Wettbewerb und der internationale Lutoslawski Wettbewerb hervorzuheben sind. Sein letzter Wettbewerb an dem er aktiv teilnahm und den er ebenfalls als 1. Preisträger gewann war der Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, welcher unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim erstmalig zum 100. Geburtstag des legendären Cellisten ausgetragen wurde.

    Erste Konzerte führten den Cellisten bereits im Alter von 17 Jahren in die Berliner Philharmonie. 2003 debütierte er schließlich im Musikverein in Wien, 2004 in der Suntory Hall in Tokio, 2006 in der Carnegie Hall in New York, 2008 in der Royal Albert Hall in London und 2010 in der Londoner Royal Festival Hall.

    Mstislav Rostropovich hat Danjulo in seinem letzten Lebensabschnitt gefördert, indem er ihn wiederholt für Konzerte unter seiner Leitung einlud und ihn in persönlichen Konsultationen mit Unterricht geprägt hat – Danjulo zählt wohl zu den letzten, die Unterricht von ihm direkt erhielten. Danjulo´s Spiel schätzte er überaus und beschrieb es mit den Worten: „phänomenal in seinem technischen Können, vollendet in seiner musikalischen Gestaltungskraft“. Leider konnte die bereits für 2007 geplante Europa Tournee unter der Leitung von Rostropovich zu dessen 80. Geburtstag nicht mehr stattfinden, da sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte und er kurz daraufhin verstarb.

    In den Jahren 2007-2008 wurde Danjulo für das „New Generation Artists scheme“ von BBC Radio 3 ausgewählt, was zahlreiche Rundfunkproduktionen solo, mit Klavier, mit den fünf BBC Sinfonieorchestern sowie ein Debüt Recital in der Wigmore Hall London beinhaltete sowie bei den BBC Proms, dem größten Festival für klassische Musik in London.

    Ende 2012 wurde er mit dem „Hideo Saito Memorial Fund Award“ ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Musikpreise Japans, verliehen durch die Sony Music Foundation in Tokyo.

    Ebenso seine CD-Einspielungen erhielten begehrte Auszeichnungen wie den „Echo Klassik“ Preis 2006 für seine Debüt-CD und den Gramophone Award 2014 für die „Kammermusikeinspielung des Jahres“ zusammen mit dem Pavel Haas Quartett.

    Danjulo konzertiert regelmäßig in Europa, den USA, China, Russland und Japan  und tritt mit Künstlern wie Gidon Kremer, Lisa Batiashvili, Tabea Zimmermann, Julia Fischer, Veronika Eberle, Ray Chen, Martin Helmchen, Nils Mönkemeyer, Vadim Repin und Viviane Hagner auf. Danjulo arbeitet mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem NHK und dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Royal und dem London Philharmonic Orchestra, der Opéra National de Paris, der Academy of St. Martin in the Fields und den Wiener Symphonikern unter Dirigenten wie Gerd Albrecht, John Axelrod, Sir Andrew Davis, Christoph Eschenbach, Lawrence Foster, Michail und Vladimir Jurowski, Sir Roger Norrington, Michael Sanderling, Mstislaw Rostropovich und Leonard Slatkin zusammen. 

    Danjulo ist auch gern gesehener Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Kronberg Cello Festival, Schleswig Holstein und Rheingau Musik Festival, Jerusalem Chamber Music Festival, Kissinger Sommer, dem Kammermusikfest Lockenhaus, den BBC Proms, dem Verbier Festival, dem HongKong Arts Festival und den Osterfestspielen Salzburg.

    Danjulo ist Professor für Violoncello an der Musikakademie Basel und an der Universität der Künste Berlin.

    Danjulo spielt das Stradivari Cello „Feuermann“ (1730) der Nippon Music Foundation, früher gespielt von dem legendären Cellisten Emanuel Feuermann. Außerdem wird ihm von der Kronberg Academy das von Wolfgang Schnabl erbaute Cello, zuvor gespielt von Boris Pergamenschikow, zur Verfügung gestellt.

J

    Johann-Strauß-Ensemble

    Dem Strauß-Ensemble gehörten Johannes Heidt (Violine), Veaceslav Romaliski (Viola), Friedemann Pardall (Violoncello), Christof Weinig (Kontrabass), Daniel Dragonov und Dirk Wedmann (Klavier) an.

    Jugendorchester Duisburg

    Klangkraft ist bekannt für seine außergewöhnlichen und aufwendig inszenierten Konzerte und bietet kreative Projekte mit Musik, Film, Schauspiel und Tanz – kurz: Konzertgenuss für alle Sinne.

    …hieß bis zum 24.03.2012 Jugendorchester Duisburg
    …ist ein Laienorchester der Extraklasse
    …wird dirigiert von Henry Cheng
    …spielt in symphonischer Besetzung
    sucht immer neue Mitglieder
    …ist engagiert und begeistert
    …besteht seit 1974
    …spielt nicht nur klassische Musik
    …kann singen
    …ist über Duisburgs Stadtgrenzen hinaus bekannt
    …probt wöchentlich
    …hat einen Förderverein
    …ist käuflich
    …ist witzig
    …hat Spaß

    ist in vielerlei Hinsicht einfach ein besonderes Orchester!

    Junge Philharmonie Köln

    Seit 1972 ist die Junge Philharmonie Köln in der klassischen Szene ein Begriff. Unter ihrem Dach ist eine einzigartige Plattform entstanden, die jungen Profis die immer seltener werdende Gelegenheit bietet, über die Grenzen ihres Studiums und Berufslebens hinaus an außergewöhnlichen Konzert-Projekten teilzunehmen. Die Junge Philharmonie Köln ist in ihrem Kern ein professionelles Kammerorchester, das bei Bedarf zum großen Sinfonieorchester erweitert wird.
    Es steht unter der musikalischen Leitung seines Chefdirigenten Volker Hartung sowie etwaiger Gastdirigenten. Es wird durch Junge Philharmonie Köln e.V., einen als gemeinnützig anerkannten Trägerverein geführt, der die Mission des Orchesters als musikalischer Botschafter und Förderer von Frieden und Völkerverständigung durch die Integration zahlreicher ausländischer, in Deutschland lebender junger Künstler unterstützt.

    Mitglieder der Jungen Philharmonie Köln sind überwiegend besonders hochbegabte junge Absolventen musikalischer Ausbildungsstätten im Raum Köln sowie Preisträger internationaler Wettbewerbe. Daraus resultiert als Besonderheit ein Interpretationsstil, der bei extremer Werktreue einerseits, andererseits von überschäumendem Elan sowie Spielfreude, außergewöhnlichem Temperament und musikalischem Witz auf höchstem künstlerischem Niveau geprägt ist.  
    Musiker aus aller Welt haben ihre musikalische Heimat in der Jungen Philharmonie Köln gefunden und haben dem Orchester auf zahlreichen Auslandstourneen internationalen Glanz verliehen. Weltweit spielen auf den besten Positionen der renommierten internationalen Sinfonieorchester heute Musiker aus über 50 Nationen, die ihre künstlerische Entwicklung der Mitwirkung in der Jungen Philharmonie Köln verdanken, so dass die Kritik das Orchester zu Recht als „Solistenschmiede“ bezeichnet hat. 
    Beispielhaft hervorzuheben ist in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit dem britischen Ausnahmegeiger Nigel Kennedy oder als einmaliges Erlebnis das Dirigat des früheren britischen Premierministers Edward Heath im Rahmen einer Fernsehsendung des Orchesters, in der unter der Stabführung des Politikers die fünfte Sinfonie von Franz Schubert erklang.
    Ergänzend haben die weltweiten Gastspiele der Jungen Philharmonie Köln, z.B. im Opernhaus im australischen Sydney oder bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes den Ruf des Orchesters als Spitzenformation gefestigt.

K

    Kammerorchester der Neuen Philharmonie Westfalen

    Entstanden im Jahr 1996 aus der Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen, ist die Philharmonie Westfalen seit mehr als zwei Jahrzehnten fester Bestandteil der Orchesterlandschaft im Ruhrgebiet.

    Das Orchester zählt zu den größten Klangkörpern in Nordrhein-Westfalen und bewältigt pro Saison nahezu 300 Veranstaltungen im In- und Ausland. Kernaufgabe der Neuen Philharmonie Westfalen ist es, Sinfoniekonzerte in Gelsenkirchen, Recklinghausen und dem Kreis Unna sowie darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen zu spielen. Das Ensemble ist darüber hinaus Opernorchester des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen und widmet sich in zahlreichen Konzerten und Projekten der Musikvermittlung. In ihren vielfältigen Konzertreihen decken die mehr als 100 Musikerinnen und Musikern der NPW die gesamte Palette der Orchesterliteratur vom Barock bis hin zur Moderne ab. Auch Crossover-Konzerte mit Pop-, Rock- oder Filmmusik gehören zum Repertoire.

    Herausragende Projekte auf Tonträger zu verewigen, gehört mit zur Philosophie des größten der drei Landesorchester in Nordrhein-Westfalen. So kann die Neue Philharmonie Westfalen mittlerweile auf rund 20 CD-Einspielungen zurückblicken.

    Von 1997 bis August 2007 war der österreichische Dirigent Johannes Wildner Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Ihm folgte im Sommer 2007 der Mecklenburger Heiko Mathias Förster. 
    Seit Sommer 2014 ist Rasmus Baumann Generalmusikdirektor des Klangkörpers, der seitdem mit seinem Orchester neue Wege geht: sei es in der Neu-Konzeption des Sinfoniekonzert-Zyklus, der Ausweitung der Crossover-Konzerte oder mit der Etablierung neuer Konzertreihen und -formate. Regelmäßig konzertiert die Neue Philharmonie Westfalen gemeinsam mit Weltklasse-Solisten: Gäste im Sinfoniekonzert-Zyklus des Orchesters waren und sind etwa Tzimon Barto, Annette Dasch, Martin Stadtfeld oder Anne Schwanewilms; deutschlandweite Konzerttourneen u.a. in die Berliner Philharmonie, die Hamburger Laeiszhalle, die Münchner Philharmonie im Gasteig oder die Alte Oper Frankfurt brachten den Klangkörper mit Stars der Branche wie Anna Netrebko, Lang Lang, Lucia Aliberti oder Elīna Garanča zusammen. Außerdem arbeitet das Orchester im Rahmen von innovativen Konzertprojekten immer wieder mit prominenten Schauspielern. In den vergangenen Spielzeiten waren dies u.a. Dominique Horwitz, Martin Brambach oder Roger Willemsen. Sein außereuropäisches Debütfeierte das Ensemble bereits im Herbst 2000: Die Neue Philharmonie Westfalen folgte einer Einladung zum „Beijing-Festival“ in Chinas Hauptstadt Peking. Darüber hinaus konzertierte die NPW in Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Österreich (Großes Festspielhaus Salzburg), der Schweiz (u.a. Tonhalle Zürich) oder Italien.

    Träger des Orchesters sind die Städte Gelsenkirchenund Recklinghausen sowie der Kreis Unna. Darüber hinaus wird die NPW vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Land Nordrhein-Westfalen als das größte der drei Landesorchester gefördert, um Städte und Gemeinden zu bedienen, die über kein eigenes Sinfonieorchester verfügen.

    Kammerphilharmonie Amadé

    Seit dem Gründungsjahr 1997 ist die Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld Treffpunkt für hochqualifizierte junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa. In dieser Zeit hat sich das Ensemble mit nationalen und internationalen Gastspielen und in Zusammenarbeit mit vielen renommierten Solisten den Ruf eines der führenden Kammerorchester in Deutschland erworben. 

    „Amadé‘‘ bezeichnet das Streben nach höchster Qualität und das Ideal künstlerischer Authentizität, wie es in der Musik von Wolfgang Amadé Mozart in exemplarischer Weise aufscheint. Der Name des Orchesters weist zudem auf seine geistig-musikalische Heimat und das Zentrum seines Repertoires: die Wiener Klassik.

    Die Kammerphilharmonie Amadé konzertierte beim Internationalen Beethovenfest Bonn, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau-Musikfestival, dem Moselfestival und auf vielen anderen nationalen und internationalen Konzertpodien. Im Mai 2006 war das Ensemble „Orchestra in residence‘‘ beim MIAGI-Festival in Südafrika zu Gast.

    Freundschaftliche Kontakte bestehen zu Solisten von Weltruf: Künstler wie Ida Haendel, Natalia Gutman, Bruno Leonardo Gelber,  Martin Stadtfeld, Sabine Meyer, Jörg Widmann, Michala Petri, Gabor Boldoczki, Vesselina Kasarova und Khatia Buniatishvili traten gemeinsam mit der Kammerphilharmonie Amadé auf.

    Die Arbeit der Kammerphilharmonie Amadé nahm ihren Ausgangspunkt in Westfalen. Seiner Herkunft ist das Orchester bis heute verbunden. In Soest veranstaltet die Kammerphilharmonie Amadé jährlich ihr eigenes Festival, die Sommerlichen Musiktage Soest.

    Kaufmann, Rose

    Kaufmann, Rose

    Keim, Stefan

    Moderation

    Klavierduo St. Petersburg

    Die gebürtigen St. Petersburger Maja und Sergej Zirkunow schlossen ihr Studium an der Staatlichen Musikhochschule in St. Petersburg als Konzertpianisten mit Auszeichnung ab. Anschließend begannen sie selbst an St. Petersburger Hochschulen zu unterrichten und professionelle Nachwuchsmusiker auszubilden. Mit zahlreichen Konzerten, Radio- und Fernsehauftritten machten sie sich auch international einen Namen, seit 1993 von Deutschland aus. Neben Sergej Zirkunows Laufbahn als Solist mit renommierten Orchestern haben beide Pianisten an zahlreichen internationalen Musikfestivals teilgenommen. Auf ihren Konzertreisen durch Europa präsentieren sich die beiden Künstler mit einem breit gefächerten Repertoire, das Solo- und vierhändige Klaviermusik umfasst und vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik und bis zu Jazz-Improvisationen aller Stilrichtungen reicht. Ihre letzten CDs haben führende Klassikradiosender Deutschlands (Hamburg, Frankfurt am Main, Köln, Bonn, Bremen und andere) in ihr Programm aufgenommen.

    Klaviertrio Würzburg

    Das Klaviertrio Würzburg zählt zu den arriviertesten seiner Art. Seit der Gründung im Jahr 2001 haben die Schwestern Katharina Cording, Karla-Maria Cording und der Cellist Peer-Christoph Pulc stetig ihre Fähigkeiten erweitert und verfeinert: in ihrer Klanglichkeit wirken sie wie aus demselben Guss. Die Presse konstatierte "herausragende Kompetenz", "imponierende und temperamentgeladene Virtuosität" im Verein mit "hellwacher Spontaneität" und "mitreißendem Schwung" als Ergebnis jahrelanger Arbeit und Konzertierens.

    Das Klaviertrio Würzburg gibt ganzjährig Gastkonzerte im In- und Ausland und im Rahmen renommierter Festivals. So war es u.a. zu hören im Münchner Gasteig, vor dem Bode-Museum in Berlin, in der Friedrich-Ebert-Halle Hamburg, dem Regentbau Bad Kissingen, der Nürnberger Meistersingerhalle, Paris - Marais, im Wildt'schen Haus Basel, bei den Mendelssohn-Festtagen Leipzig, Musée des Beaux Arts Caen, Joseph-Haydn-Saal Wien, Alte Aula Heidelberg, in der Dresdner Frauenkirche, bei der Deutschen Schubert-Gesellschaft, den Jüdischen Kulturtagen Bad Kissingen, der Sächsischen Mozart-Gesellschaft, Chopin Society of Texas, den Bayreuther Festspiel-Soiréen, dem Hohenloher Kultursommer, Oberstdorfer Musiksommer, den Würzburger Bachtagen oder beim Mozartfest Würzburg. Das Würzburger Klaviertrio spielte zur Verleihung des Deutschen Kulturpreises an Daniel Barenboim in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche. Das Klaviertrio Würzburg konzertiert auch gemeinsam mit dem Klavierduo Anna und Ines Walachowski.

    Bei Keferstein Records sind vier CDs des Trios erschienen: Carl Maria von Weber/ Franz Schubert/ Heinrich Wilhelm Ernst u.a. (2015), Saint-Saëns/ Dvořák (2012), Brahms/ Zilcher (2008), Mendelssohn/ Chopin/ Liszt (2005). Aufnahmen des Ensembles wurden von mehreren Rundfunksendern ausgestrahlt, so u.a. beim BR, NDR, WDR 3, MDR, Deutschland Radio Kultur.

    In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Konrad präsentiert das Klaviertrio Würzburg alljährlich in der Würzburger Residenz einen Kammermusikzyklus. In über 30 Konzerten kamen beispielsweise alle Klaviertrios von Beethoven einschließlich des Tripelkonzerts, Dvorák, Schumann und Brahms zur Aufführung.

    Das Repertoire des Ensembles umfasst derzeit über 70 Klaviertrios, darunter einige selten aufgeführte Werke, aber auch zeitgenössische Kompositionen von Erkki Sven Tüür oder Thomas Stöß, dessen Suite das Trio 2016 uraufgeführt hat. 


    Die Geigerin Katharina Cording studierte bereits mit zwölf Jahren an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt bei Prof. Conrad von der Goltz. Zwei Jahre später durfte sie Wanda Wilkomirska in Mannheim vorspielen und wurde ihre Schülerin. Sie gewann mehrere Preise bei Jugendwettbewerben und begann, insbesondere im Duo mit ihrer Schwester Karla-Maria, zu konzertieren. Später kamen solistische Konzerte mit Orchester hinzu, u.a. in der Bremer Glocke (Paganini 2. Violinkonzert). Ihr Diplom „mit Auszeichnung“ erhielt sie am Mozarteum in Salzburg, wo sie ein Jahr bei Prof. Helmut Zehetmair und Prof. Ruggiero Ricci studierte. Den größten Teil ihres Studiums verbrachte sie jedoch an der Würzburger Musikhochschule als Studentin der Klasse Prof. Sören Uhde, wo sie auch die Meisterklasse absolvierte. Sie lehrt an der Universität und an der Hochschule für Musik Würzburg. 


    Der Cellist Peer-Christoph Pulc ist gebürtiger Berliner. Im Alter von fünf Jahren erhielt er ersten Unterricht auf dem Violoncello, außerdem malte er, begeisterte sich für Mathematik und segelte auf der Ostsee. Sein Musikstudium führte ihn über die Musikhochschule Lübeck nach Würzburg, wo er seine beiden Trio-Partnerinnen kennenlernte. Bereits während des Studiums bei Prof. Jörg Metzger verstärkte er das Orchester des Landestheaters Coburg. Auch spielte er viel zeitgenössische Musik, u.a. bei den „Tagen Neuer Musik“ in Würzburg. Mit dem künstlerischen Diplom in der Tasche bewarb er sich daher in Mannheim und absolvierte dort als Student von Prof. Michael Flaksman und Prof. Siegfried Palm die Meisterklasse. In der Abschlußprüfung spielte er „Schelomo“ von Ernest Bloch mit dem Hochschulorchester. Des Weiteren erhielt er viel Inspiration auf Meisterkursen von Heinrich Schiff, David Grigorian, Boris Pergamenschikow, Arto Noras, Victoria Yagling und Eleonore Schoenfeld. Er konzertiert häufig solistisch, ist ein gefragter Pädagoge und unterrichtet Violoncello sowie Kammermusik an der Universität Würzburg. 


    Die Pianistin Karla-Maria Cording erspielte sich schon in früher Jugend zahlreiche Preise bei Klavier-Wettbewerben. Als Elfjährige wurde sie in die Klasse von Prof. Marta Sosinska aufgenommen. Bald darauf durfte sie in Hochschulabenden mitwirken. Nachdem sie, mittlerweile Schülerin von Vassilia Efstathiadou, den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Siegerin ihrer Altersgruppe gewonnen hatte, folgten Auftritte in der Kölner Philharmonie, in Meran, auf Kreta, bei der EXPO Hannover und erste Rundfunkaufnahmen. In Hannover trat sie nach dem Abitur ihr Studium bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an. An der Hochschule für Musik und Theater in München studierte sie bei der Pianistin Prof. Margarita Höhenrieder, außerdem Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Universität Würzburg, wo sie zur Magistra Artium graduierte. Als Liedbegleiterin sammelte sie wertvolle Erfahrung bei Kursen der Deutschen Schubert-Gesellschaft. Sie lehrt Klavier und Kammermusik an der Universität Würzburg.

    Kuhn, Peter

    Dirigent

L

    Leibniz-Trio

    Gegensätze ziehen sich an – das Leibniz Trio musiziert mit der Frische dreier junger Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. So entsteht im lebendigen Dialog eine ungewöhnliche Interpretation, die durch neue Blickwinkel und den Mut zur Eigenwilligkeit fasziniert.
    Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Leibniz Trio mit seinem Spiel voller Elan und Leidenschaft einen Namen weit über Deutschland hinaus gemacht.
    Das Ensemble bietet neue Einblicke in alt bekannte Werke der Klaviertrioliteratur und überzeugt gerade durch seinen klaren Standpunkt immer wieder sowohl seine Zuhörer als auch Fach-Juroren nationaler und internationaler Wettbewerbe.
    Die drei jungen Musiker konzertierten weltweit erfolgreich in bedeutenden Sälen und wurden mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
    Nach Gewinn des „Deutschen Musikwettbewerbes 2010“ erfolgte für das Leibniz Trio die Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ und die Veröffentlichung zweier CDs beim Leipziger Label Genuin, die in der Fachpresse für großes Aufsehen sorgten.

    Lipp, Andreas

    Klarinette

    Liszt-Trio Weimar

    Die drei Musiker des Liszt -Trio Weimar sind gefragte Solisten auf ihrem jeweiligen Instrument. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt jedoch seit ihrer Studienzeit im Bereich der Kammermusik: als Klaviertrio reisen Andreas Lehmann (Professor für Violine, Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar), Tim Stolzenburg (Professor für Violoncello, Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar) und Christian Wilm Müller (Dozent HfM „Franz Liszt" Weimar) seit der Gründung des Ensembles im Jahr 1990 zu Konzerten durch viele Länder, so z.B. Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Ungarn, Kroatien, Finnland, Norwegen, die GUS und Australien. 

    Mentoren der ersten Zeit waren Prof. Volkmar Lehmann (Weimar), das Wiener Schubert-Trio, das Trio Fontenay (Hamburg) und das Beaux Arts Trio (New York). Auch mit Prof. Eberhard Feltz (Berlin), Prof. Thomas Brandis (Berlin) und Prof. Oleg Maisenberg (Stuttgart/Wien) hatte das Ensemble Möglichkeit zu arbeiten.

    Lorenz, Antonia

    Klarinette

    Lotus String Quartett

    Japanische Perfektion, gepaart mit deutscher Gefühlstiefe", - "Mozarts Quartette mit japanischem Charme", - "Metamorphose des Naturschönen" - so schreibt die Presse über die Auftritte des Lotus String Quartet, das bereits im ersten Jahr nach seiner Gründung 1993 als Gewinner des Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Osaka, Japan auf sich aufmerksam machte.
    Es folgte der "Menuhin-Preis" in London, ein Preis beim "Concorso Internazionale Marcello Viotti" sowie der "Premio Paolo Borciani" in Italien, wo das Quartett zusätzlich den Preis für die beste Interpretation des Stückes von Luciano Berio bekam.
    Ihre Ausbildung erhielten die ursprünglich vier japanischen Musikerinnen zunächst in Japan. Zu ihren Lehrern zählten dann das Melos Quartett, mit dessen ehemaligen Mitgliedern sie bis heute regelmäßig auftreten sowie das Amadeus Quartett, Walter Levin vom LaSalle Quartett und Rainer Schmidt vom Hagen Quartett.
    Seit über 10 Jahren ist der Stuttgarter Geiger Mathias Neundorf im Ensemble. Ebenfalls preisgekrönt aus der Schule des Melos- sowie des Amadeus Quartetts, bringt er seine über zwanzigjährige Kammermusikerfahrung mit eigenen Ensembles (u.a. Stuttgarter Streichquartett, das 1982 den Karl-Klingler-Preis und den Prix de la Presse in Evian bekam) in die Arbeit des Lotus String Quartet ein.
    Neben einem umfangreichen Konzertkalender in Deutschland u.a. Berlin/ Konzerthaus, Hamburg/ Laeiszhalle, Düsseldorf/ Tonhalle, Stuttgart/ Liederhalle gastierte das Lotus String Quartet auch in England, Finnland, Frankreich (Paris/ Chatelet), Holland, Spanien (Madrid/ Palacio Real) der Schweiz, Liechtenstein, Irland und Österreich.
    Das Lotus String Quartet war Gast bei den großen Festivals, darunter Schleswig-Holstein-Musikfestival, Davos Festival, Cheltenham Festival, Festival Luzern, Rheingau Musik Festival, Mozart-Fest Würzburg sowie Bastad Festival in Schweden. Das Lotus String Quartet macht regelmäßige Tourneen in sein Heimatland und tritt dort in den wichtigsten Städten des Landes auf. Seit 1998 gastiert das Ensemble jedes Jahr in Darmstadt, wo es den gesamten Beethoven-Zyklus aufgeführt hat; im November 2004 begann der Schubert-Zyklus, seit 2008 werden in fünf Konzerten die 10 berühmten Quartette sowie die 5 Streichquintette von Mozart aufgeführt. Im Jahr 2012 feierte das Quartett sein 20-jähriges Bestehen mit einem Konzert in der Izumi-Hall in Osaka, das vom japanischen NHK-Fernsehen aufgezeichnet wurde. 2017 wird das Lotus String Quartet erneut einen Beethoven-Zyklus in Japan spielen.
    Zu den Kammermusikpartnern des Lotus String Quartet gehören u.a. Wolfgang Boettcher, Martin Frost, Sebastian Manz, Peter Buck, Wolfgang Güttler, sowie Naoko Yoshino und Edna Stern.
    Die große Liebe des Quartetts gilt den deutschen Klassikern und den französischen Impressionisten. Das breite Repertoire umfasst aber auch zeitgenössische japanische Komponisten wie ToruTakemitsu oder Toshio Hosokawa sowie in Europa Helmut Lachenmann und die Meister der Neuen Wiener Schule. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehmitschnitten bei BBC London, Südwestrundfunk, NHK, ZDF und DRS Schweiz erschien 1997 unter dem Label Teldec die erste CD des Lotus String Quartet mit Werken von Mozart (Streichquartett D-Dur KV 575, Streichquartett B-Dur KV 589), der 2000 eine Aufnahme mit Werken der japanischen Komponisten Takemitsu, Nishimura, Hosokawa, Yashiro und Miyoshi folgte. Beide CDs erhielten im fono forum sowie in Japan die höchsten Auszeichnungen.
    2006 wurde eine CD mit sämtlichen Quartetten von Robert Schumann veröffentlicht, die von der japanischen Agentur für Kulturangelegenheiten beim "Fest der Künste 2006" den höchsten Preis im Bereich Schallplatte bekam. Im Juni 2011 erschien in Japan eine Gesamtaufnahme der Quartette op. 59 „Rasumowsky“ von L. v. Beethoven. 2012 wurden in Japan zwei CDs veröffentlicht - Brahms Quartette op. 51 Nr. 1 und 2 sowie das Streichquintett von Franz Schubert (mit Peter Buck, Vc) kombiniert mit zwei Werken von Anton Webern, die in der japanischen Fachpresse höchstes Lob erhielten. 2013 erschienen Aufnahmen von Haydn (op. 76 Nr.2 und op. 20 Nr.4) und Beethoven (Quartettfassung der Klaviersonate op. 14), außerdem eine live-Aufnahme eines Konzertes in Tokyo, sowie 2014 beim Label cpo eine Einspielung von vier Quartetten von J. B. Vanhal und bei Nami Records eine CD mit Quartetten von Rossini, Verdi und Strauss. 2016 erschien bei Nami-Records eine CD mit Schuberts Quartett G-Dur sowie der Arpeggione-Sonate für Cello und Streichquartett (mit Michal Kanka). In Vorbereitung sind die beiden Quartettte d-Moll "Der Tod und das Mädchen" sowie a-Moll "Rosamunde" von  Franz Schubert.

M

    Mantaj, Michael

    Bassbariton

    Mariani Klavierquartett

    Ein gemeinsames Konzert beim Festival „Hagnauer Klassik“ am Bodensee machte den Anfang. Schon während ihres Studiums in Berlin hatten sich die vier jungen Musiker auch kammermusikalisch kennengelernt und so brachte bereits das erste gemeinsame Konzert die Entscheidung, das Musizieren in dieser Formation fortzusetzen. Im Zuge intensiver Ensemblearbeit bei verschiedenen Kammermusikfestivals im Herbst und Winter 2009 entstand schließlich das Mariani Klavierquartett.

    Größere Aufmerksamkeit erzielte das Mariani Klavierquartett erstmals beim Deutschen Musikwettbewerb im Frühjahr 2011. Nachdem die einzelnen Mitglieder des Ensembles hier schon als Solisten in den Jahren zuvor erfolgreich waren, wurde nun auch das Klavierquartett mit einem Stipendium ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Konzerteinladungen, darunter die bemerkenswerte Anzahl von über 30 Konzerten im Rahmen der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler in der Saison 2012–2013.

    Darüber hinaus erhielt das Mariani Klavierquartett Einladungen unter anderem zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern,  in die Philharmonie Luxembourg, nach Leipzig, ins Beethovenhaus Bonn und zu seinem Debüt-Konzert in die Berliner Philharmonie, das von Deutschlandradio Kultur live gesendet wurde. Weitere Aufnahmen entstanden im Zusammenhang mit Konzerten in Reihen des NDR und SWR.

    Von „Esprit und Leidenschaft“ spricht die Kritik, von „Lebendigkeit und Spielfreude“, „durchdringender Intensität“, von „Herzblut in schier jeder Note“ und befindet: „Sie sind noch jung, aber musizieren schon mit meisterlicher Reife“.

    Mercator-Ensemble Duisburg

    2008 gegründet, ist das Mercator Ensemble der Duisburger Philharmoniker eine feste Größe in der westdeutschen Kammermusik- und Konzertlandschaft. Der einzigartig orchestrale Klang des vierköpfigen Streich-Ensembles, hervorgerufen durch die Besetzung mit einem Kontrabass statt eines Cellos, entspricht dem der klassischen Wiener Serenadenquartette – den “Partybands” des 18. Jahrhunderts. Der “Wiener Klang” ist auch die Spezialität der vier Künstler, die diesen gekonnt mit Werken aus der Wiener Klassik, Walzern und Operetten in Szene setzen. Der typisch samtig-schwungvolle Klang des Ensembles stammt dabei nicht von ungefähr. Bereits während des Studiums lernten die Künstler die Wiener Musiziertradition lieben und stellten ihre Leidenschaft vereinzelt sogar bereits im Orchester der Wiener Staatsoper unter Beweis.

    Das Mercator-Ensemble zeichnet sich durch ein außergewöhnlich elegantes und schwungvolles Zusammenspiel aus, unterstützt durch den Kontrabass, der es dem Ensemble erlaubt, gelegentlich auch mal ins Genre des Jazz zu wechseln, wodurch erstaunliche musikalische Brücken geschlagen werden – u.a. auf ihrer ersten CD “Let’s Do It – Eine Reise von Wien nach New Orleans und zurück.”

    Das Mercator-Ensemble konzertiert regelmäßig in renommierten Konzertsälen der Region und hat sich auch darüber hinaus international einen Namen gemacht, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit namhaften Gastmusikern, Sängern und Schauspielern / Moderatoren unter dem Motto „Mercator-Ensemble & Friends“ .

    Mitteldeutsche Kammerphilharmonie

    Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, „Hausorchester“ des Salzlandkreises, in ganz Sachsen-Anhalt tätig, tritt jährlich bei mehr als 100 Veranstaltungen ins Rampenlicht und hat seinen Sitz in Schönebeck an der Elbe. Die 23 Musiker aus über neun Nationen beherrschen die unterschiedlichsten Stilrichtungen von Barock bis Romantik, von Operette bis Neuer Musik, von Jazz bis Pop.

    Seit 71 Jahren hat sich das Orchester unter mehreren Chefdirigenten wie Kurt Hennemann, Rolf Stadler oder Stefanos Tsialis entwickelt. Im Sommer 2013 reichte der GMD Christian Simonis den Stab an den Holländer Gerard Oskamp weiter, der bis Juli 2019 den Takt vorgab. Neuer Chefdirigent und musikalischer Leiter des Klangkörpers wird ab 1. September 2019 Jan Michael Horstmann. 

    Sowohl junge hochtalentierte Solisten wie Sergej Zimmermann als auch bekannte und etablierte Musiker wie Igor Oistrach oder Dimitri Ashkenazy fanden bereits ihren Weg in die Konzertprogramme. Auf Tourneen u.a. nach Frankreich, Kuba, Südafrika, Südkorea, Niederlande/Belgien und Portugal hat das Orchester auch dort eine kulturelle Visitenkarte für Sachsen-Anhalt abgegeben.

    Mit ihren CD-Aufnahmen, mit zahlreichen Kinder- und Jugendkonzerten, mit ihrem großen Engagement für die Neue Musik in Sachsen-Anhalt und ihrem Musikfest „Klänge im Raum“ unterstreicht die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck immer wieder ihre Bedeutung für die gesamte Region und über die Landesgrenzen hinaus.

    Und dann ist da noch der jährliche „Schönebecker Operettensommer“ auf der Waldbühne im idyllischen Heimattiergarten Bierer Berg - das einzig wahre Operettenfestival nördlich von Wien, bei dem das Orchester in einer langen Tradition die richtige Klangfarbe mitbestimmt.

    Monteverdi-Chor Hamburg

    Der 1955 von Jürgen Jürgens gegründete Monteverdi-Chor Hamburg zählt zu den renommiertesten deutschen Chören und ist ein musikalisches Ensemble der Universität Hamburg.

    Nach dem Tod von Jürgen Jürgens über übernahm der Leipziger Dirigent Gothart Stier im August 1994 die künstlerische Leitung des Chores. Am 4. März 2018 beendete Gothart Stier mit einer bewegenden Aufführung des "Elias" von Mendelssohn in der Hamburger Elbphilharmonie seine erfolgreiche Arbeit mit dem Monteverdi-Chor Hamburg aus Altersgründen.

    Zum Nachfolger von Gothart Stier wählte der Chor nach einer Phase von Probedirigaten im Oktober 2018 Antonius Adamske.

    Schwerpunkt der Chorarbeit ist die a-capella-Chormusik, doch stehen alljährlich auch Aufführungen großer chorsinfonischer Werke auf dem Programm des Chores.

N

    Nordwestdeutsche Philharmonie

    Regional verankert und international gefragt: Mit jährlich rund 130 Konzerten in Deutschland und Europa nimmt die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Sitz in Herford als eines von drei Landesorchestern eine besondere Stellung im nordrhein-westfälischen Musikleben ein. Unter der Leitung ihres derzeitigen Chefdirigenten Yves Abel profiliert sie sich aber auch weltweit als kultureller Botschafter der Region, in der sie seit mehr als sechs Jahrzehnten zu Hause ist.

    1950 als Städtebundorchester mit dem Auftrag gegründet, die Musiklandschaft in der Region Ostwestfalen-Lippe zum Blühen zu bringen, spielen die 78 Musikerinnen und Musiker inzwischen nicht nur in Konzertsälen zwischen Minden und Paderborn, Gütersloh und Detmold, sondern treten darüber hinaus bei Gastspielreisen in berühmten Häusern wie dem Concertgebouw in Amsterdam, der Tonhalle Zürich und dem Großen Festspielhaus in Salzburg auf. Neben Dänemark, Österreich, Holland, Italien, Frankreich, Spanien und Polen sorgte das Orchester mehrfach auch in Japan und den USA schon für ausverkaufte Konzertsäle.

    So hat sich das Orchester seit seiner Gründung eine hervorragende Reputation in der Fachwelt und beim Publikum erarbeitet und braucht den Vergleich mit Klangkörpern aus deutschen Metropolen nicht zu scheuen. Besonders die Jahre unter der künstlerischen Leitung des lettischen Dirigenten Andris Nelsons gaben dem Orchester neue und vielfältige Impulse.

    Einen großen Stellenwert misst die Nordwestdeutsche Philharmonie, die seit dem Jahr 2002 auch eine eigene Stiftung besitzt, ihrem schul- und konzertpädagogischen Programm für die Konzertbesucher von morgen bei. Mit ihren Konzerten für Kinder und Jugendliche, den Besuchen der Musiker in den Schulen und dem Angebot an Klassen, an den Proben teilzunehmen, gelingt es ihr, jährlich rund 15.000 junge Hörer an klassische Musik heranzuführen.

    Rund 800 Musiktitel, die von dem Orchester eingespielt wurden, finden sich im Archiv des Westdeutschen Rundfunks. Regelmäßig hören kann man die Nordwestdeutsche Philharmonie nicht nur im Radio, sondern auch auf mehr als 200 Schallplatten- und CD-Einspielungen. Live-Aufnahmen aus großen internationalen Konzertsälen erscheinen in einer eigenen CD-Edition.

    Notos Quartett

    Sindri Lederer - violin
    Andrea Burger - viola
    Philip Graham - cello
    Antonia Köster - piano




     
     

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    Philharmonischer Chor Duisburg

    Wir sind ein klassischer Konzertchor mit über 160-jähriger Tradition. Mit derzeit 110 Sängerinnen und Sängern, Tendenz steigend, gehören wir zu den größten philharmonischen Chören im Ruhrgebiet. Unser Repertoire mit mehr als 70 chorsymphonischen Werken aus vier Jahrhunderten in zehn verschiedenen Sprachen ist weit gefächert.

    Es reicht von den großen Oratorien bis hin zu selten gehörten Chor-Raritäten und anspruchsvollen A-cappella-Werken. In der 16-Jährigen Amtszeit von Marcus Strümpe wurden viele Werke neu einstudiert, zuletzt das „Gloria“ von John Rutter und die Konzertfassung von George Gershwins „Porgy and Bess“. Dabei werden wir professionell in der Ausbildung der Gesangsstimme unterstützt. Bei den choreigenen Stimmbildnern werden die nötigen Techniken in der Gruppe vermittelt und zusätzlich im persönlichen Gesangsunterricht vertieft.

    Eine enge Partnerschaft besteht mit den Duisburger Philharmonikern. So sind wir jedes Jahr in der Regel für zwei philharmonische Konzerte in der Mercatorhalle fest engagiert. Darüber hinaus geben wir auch Konzerte in eigener Regie in Duisburg und in der umliegenden Region.

    Auf Anfrage werden auch Festveranstaltungen renommierter Einrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft mitgestaltet: Vielleicht haben Sie uns ja schon auf dem Traumzeitfestival mit Bobby McFerrin, der Eröffnung der Worldgames oder dem Haniel-Open-Air oder bei den Eröffnungsfeierlichkeiten für die neue Mercatorhalle erlebt. Höhepunkte im Chorleben der jüngsten Zeit waren die Mitwirkung im Konzert der Kulturhauptstadt mit der 8. Sinfonie (der Tausend) von Gustav Mahler, die Reise nach Litauen mit Konzerten in Kaunas und Vilnius im Rahmen des dortigen internationalen Festivals und die Veranstaltung eines von der Euregio geförderten Konzerts in Duisburg und in Nimwegen zur 70ten Wiederkehr der Befreiung Nimwegens vom Naziregime in Kooperation mit dem Symfonieorkest Nijmegen.

    Philharmonisches Bläserquintett Gelsenkirchen

    Das Philharmonische Bläserquintett Berlin wurde 1988 noch in der Ära Herbert von Karajans gegründet. Musikalische Inspirationen und Anregungen empfing das Ensemble immer wieder von den äußerst produktiven und einflussreichen musikalischen Partnerschaften der Berliner Philharmoniker, nicht nur mit Herbert von Karajan, sondern auch mit den nachfolgenden Chefdirigenten Claudio Abbado und Sir Simon Rattle. Als Mitglieder des Orchesters haben sie über die Jahre selbstverständlich auch von der Zusammenarbeit mit den anderen großen Dirigenten dieser Zeit profitiert, von Leonard Bernstein, Carlos Kleiber und Sir John Barbirolli, über Günter Wand, Carlo Maria Giulini, Bernard Haitink, Riccardo Muti, bis zu James Levine oder Daniel Barenboim, um nur einige zu nennen.

    Immer wieder verblüfft das Philharmonische Bläserquintett das Publikum weltweit durch seine Ausdrucksvielfalt, sein Klangfarbenspektrum und seine stilsichere Interpretation. Zuhörer wie Kritiker sind sich darin einig, dass es dem Ensemble gelungen ist, den Sound des klassischen Bläserquintetts quasi neu zu definieren. Das Repertoire des Ensembles umfasst neben dem gesamten Spektrum der Quintettliteratur auch Werke in erweiterter Besetzung, z. B. die Sextette von Janáček und Reinicke oder die Septette von Hindemith und Koechlin. Daneben nimmt die Zusammenarbeit mit den Pianisten Stephen Hough, Jon Nakamatsu, Lars Vogt und Lilya Zilberstein in den letzten Jahren verstärkten Raum ein. 

    Außerdem haben die Mitglieder des Philharmonischen Bläserquintetts ihre Lehr- und Unterrichtsaktivitäten mit Jugendlichen intensiviert. Ihr besonderes Engagement gilt dabei dem Jugendorchesterprogramm in Venezuela.

    Philharmonie Südwestfalen

    Die Philharmonie Südwestfalen trägt seit 1992 den Titel Landesorchester Nordrhein-Westfalen. Mit Sitz in Siegen-Wittgenstein (Hilchenbach) ist die Philharmonie in der gesamten Region Südwestfalen mit ihren Programmen präsent. Darüber hinaus gastiert das Orchester regelmäßig auf den Konzertpodien in der Bundesrepublik, aber auch in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Italien und Tschechien.Erfolgreiche Tourneen nach Frankreich und 2006/07 nach China (u.A. Peking und Shanghai) belegen auch die internationale Bedeutung des Orchesters. 2007 war man beim Menuhin Festival im schweizerischen Gstaad zu Gast, 2010 in Rom und 2011, 2014 sowie 2017 in Mailand und in der Saison 2017/2018 alleine dreimal im Concertgebouw Amsterdam. Im Sommer 2016 war das Orchester als Festivalorchester in der Schweiz verpflichtet.

     

    Die Philharmonie Südwestfalen pflegt als Konzertorchester das klassische, romantische und moderne Konzert-Repertoire, hat aber in den letzten Jahren auch durch eine aufgeschlossene Programmpolitik von sich reden gemacht. Aktuelle Werke sind ebenso zu hören, wie die »wieder entdeckte« Barockmusik. 2007 sind zwei Auftragswerke (Iris ter Schiphorst und Gerhard Stäbler) uraufgeführt worden. Traditionell begleitet das Orchester zahlreiche Konzertchöre – nicht nur in der Region – und nimmt gerne Einladungen als Gastorchester der großen Musiktheater in NRW (Düsseldorf, Essen, Köln, Bonn) und Konzerte mit Gesangsstars an.

    Großen Wert legt das Orchester auf den Bereich »Education«So spielt die Philharmonie für Kinder im Kindergartenalter die »Teddybärenkonzerte«, jährlich eine Reihe Schulkonzerte für Grundschüler, pflegt seine Patenschaft zum Märkischen Jugend-Sinfonieorchester und fördert regelmäßig das Jugendsinfonieorchester der Siegener Musikschule. Auch bei der Ausbildung begabter jüngerer Dirigenten engagiert sich die Philharmonie Südwestfalen in regelmäßiger Zusammenarbeit mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrats (Projekt »Maestros von Morgen«) und mit Musikhochschulen.

     

    In den vergangen Jahren sind um neue Konzertformate dazu gekommen: Die Reihe »Young classics« ist zum Publikumsrenner avanciert, die Konzerte mit Filmmusik und die Proms-Konzerte erfreuen sich großer Beliebtheit, die jährlichen Themenproduktionen für das Festival KulturPur sind mittlerweile legendär und mit der Konsolenmusikproduktion »Final Fantasy« wird ein ganz neues Publikum angesprochen.

    In Kammerkonzerten präsentieren sich die Musiker des Orchesters in kleineren Besetzungen und gemeinsam mit dem Siegener Museum für Gegenwartskunst mit aktueller Kammermusik. Neben regelmäßigen Mitschnitten und Sendungen für den Funk (WDR-Musikfest 2006) war das Orchester im Adventskonzert 2006, 2007, 2013 und 2016 des NRW Ministerpräsidenten live im Fernsehprogramm des WDR zu sehen. Auch im Sommer 2018 stand wieder ein TV-Konzert der Landesregierung auf dem Programm.

    Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Nabil Shehata der neue Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen.

    Prisma-Bläserensemble

    Ensemble Prisma besteht aus je zwei Oboen, Klarinetten, Fagotten und Hörnern und ist aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegangen – wie mittlerweile viele andere Ensembles, etwa die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Ensemble Modern oder bach, blech & blues – und kann auf zahlreiche überaus erfolgreiche Konzerte zurückblicken. So spielte das Ensemble unter anderem bei einigen der renommiertesten deutschen Festivals, z.B. dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg, bei den MittelrheinMusikMomenten und beim Festival Musik und Theater Saar.

    Die Künstler kommen aus der ganzen Republik und sind in Orchestern oder an Hochschulen tätig: Etwa das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Hannover, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Philharmonischen Orchester Bielefeld, die Universität Mainz oder die Hochschule Osnabrück.

    Das Repertoire des Ensembles ist überaus vielseitig: Neben den bekannten Originalwerken von Mozart, Beethoven, Krommer und Schubert beschäftigt sich Ensemble Prisma intensiv mit Harmoniemusik-Bearbeitungen für Bläserensemble, etwa zur „Zauberflöte“, „Don Giovanni“, „Die Verkaufte Braut“, „Ein Sommernachtstraum“, „Der Nußknacker“, „Romeo & Julia“, „Porgy & Bess“ etc.

    1997 wurde Ensemble Prisma Preisträger der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft und in die dortige Künstlerliste aufgenommen. Ein Jahr später war das Ensemble bereits im Finale des Deutschen Musikwettbewerbs zu hören. 2002 erhielt Ensemble Prisma ein Stipendium der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung und debütierte im selben Jahr beim Würzburger Mozartfest, dem Rheingau Musikfestival und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival.

    In den vergangenen Jahren erhielt unter anderem Einladungen zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Rheingau Musik Festival, zum Mozartfest Würzburg, zu den Niedersächsischen Musiktagen, zum Oberstdorfer Musiksommer, zu den Musikwochen Weserbergland, zu den MittelrheinMusikMomenten, zu den Brühler Schlosskonzerten und ins Nationaltheater Mannheim. Es fanden Konzerte auf Schloss Elmau, den Kammermusiktagen Mettlach, bei der Oldenburger Promenade, beim Liebenberger Musiksommer und dem Kultursommer Hohenlohe statt.

    Weiterhin wird Ensemble Prisma mit den Musiktheaterstücken für Kinder „Papa Haydns kleine Tierschau“, „Ritter Gluck im
    Glück“ oder „Aschenputtel räumt auf“ im Rahmen von Schul- und Familienkonzerten die intensive Arbeit im Bereich musikpädagogischer Projekte „ohne erhobenen Zeigefinger“ – mit großer Begeisterung fortsetzen.

    Puppe, Ole

    Schauspiel

R

S

    Saito, Chihiro

    Violoncello

    Salm, Susan

    Violoncello

    Sauter, Otto

    Trompete

    Schaerer, Daniel

    Violoncello

    Schemann Klavierduo

    Das Schemann Klavierduo besteht seit 1985 aus dem deutsch-portugiesischen Ehepaar Susanne und Dinis Schemann.

     

    Sie studierten u. a. bei Alfons KontarskyEckart Besch und Günter Louegk. Neben einer Konzerttätigkeit trat das Schemann Klavierduo als künstlerische Leitung mehrerer Kammermusik-Konzertreihen in Erscheinung und spielte mehrere CDs ein. Co-Produktionen erfolgten mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Süddeutschen Rundfunk oder dem Deutschlandfunk.[1]

    Das Schemann Klavierduo trat u. a. in der Berliner PhilharmonieMeistersingerhalle in Nürnberg, Dortmunder OpernhausFrauenkirche DresdenSchleswig-Holstein-Musik-Festival und beim Bodensee-Festival auf und gastierte im Rudolfinum in Prag[2], in Wien[3] oder auch bei dem Storioni Festival in den Niederlanden und dem Klassik Musikfest in Oberneukirchen im österreichischen Mühlviertel

    Schmidt, Christian

    Schmidt, Christian

    Schmitz, Thomas

    Violoncello

    Schudel, Alain

    Violoncello

    Signum Quartett

    Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich mit seinen individuellen Programmkonzeptionen als eines der profiliertesten Ensembles seiner Generation etabliert.

    Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägen die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen (Deutscher Musikwettbewerb, Premio Paolo Borciani, London International String Quartet Competition) und vielfach Förderung erfahren hat (u.a. BBC New Generation Artists, stART-Programm/ Bayer Kultur).

    Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid und Barcelona bis Basel und Paris, von der Hamburger Laeiszhalle, dem Pierre Boulez-Saal und der Philharmonie Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Luxemburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, der Bostoner Harvard Musical Association bis hin zum Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen und den BBC Proms.

    Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite: Neben den Großen der Quartettliteratur finden sich hier auch Raritäten wie die Quartette Ludwig Thuilles und eine Einspielung mit Quartettsätzen.

    Die CD „No. 3“ (Bartók, Berg und Schnittke) erhielt den International Classical Music Awards 2014 als beste Aufnahme in der Kategorie Kammermusik. Nach den darauffolgenden CDs „soundescapes“ (Ravel, Debussy, Adès) und „Alla czeca“ (Suk, Schulhoff, Dvorák) erschien kürzlich die Cd „ Aus der Ferne“ mit Werken Franz Schuberts, welche von der internationalen Presse überschwänglich gelobt wurde und mit dem Diapason d‘Or für September 2018 ausgezeichnet wurde .

    Die künstlerische Arbeit des Signum Quartetts ist in besonderem Maße durch die regelmäßige Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten geprägt. Bruno Mantovani widmete dem Ensemble sein Drittes Streichquartett. Für 2019 werden Erst-Aufnahmen von Werken Erkki-Sven Tüürs und Kevin Volans‘ erscheinen.

    2015 rief das Quartett das innovative Social-Media-Projekt #quartweet ins Leben, das weltweit Komponisten – unabhängig von Alter und Ausbildung – dazu einlädt, ein kurzes Quartett von 140 Zeichen oder weniger über Twitter zu senden. Das Projekt rief großes Medienecho hervor und wurde u.a. von Deutschlandfunk, bei BBC In Tune und im Rahmen der Sendung U-21 des Bayerischen Rundfunks vorgestellt. Unter den Komponisten, die bereits Werke beigesteuert haben, finden sich Brett Dean, Sebastian Currier, die Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw, Bruno Mantovani und Kevin Volans.

    Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen Elisabeth Leonskaja, Jörg Widmann, Igor Levit, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel und Dominique Horwitz.

    Sinfonieorchester Wernigerode

    Mit einem facettenreichen Programmrepertoire und jährlich über 100 Konzert- und Opernaufführungen in und außerhalb Wernigerodes prägt das Philharmonische Kammerorchester das städtische und regionale Musik- und Kulturleben. Unter bescheidenen Voraussetzungen begann mit der Neustrukturierung des Orchesters und der Übernahme der Orchesterleitung durch MD Christian Fitzner 1994 eine konzeptionelle Modernisierung, die bis heute durch gezielte Arbeit an der Klangkultur, die kontinuierliche Erweiterung des Repertoires und die Öffnung des Orchesters für alternative Konzertprogramme und Veranstaltungsformen bestimmt ist. Seitdem hat insbesondere die ausgeprägte Spiel- und Innovationsfreude der 22 Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Kammerorchesters dazu beigetragen, dass die musikalischen Themenreihen und Programmhöhepunkte zunehmend an überregionaler Resonanz gewinnen konnten. Ob mitreißende Konzert-, Chor- und Operndarbietungen an den unterschiedlichsten Aufführungsorten, spannende Konfrontationen von traditioneller und zeitgenössischer Musik, interaktive Konzerte für und mit Kindern und Jugendlichen oder überraschende Ensembleauftritte – das Philharmonische Kammerorchester unter der Leitung von Musikdirektor Christian Fitzners bietet stets aufs neue Gelegenheiten für erlebnisreiche Begegnungen in der Weltsprache der Musik.

    Das für das PKOW charakteristische Zusammenspiel von hochwertiger Klangkultur und experimentierfreudiger Offenheit spiegelt sich in einer ausgesprochen breiten stilistischen Flexibilität und einem facettenreichen Spielplan für die unterschiedlichsten Publikumsinteressen wider. Schwerpunktmäßig vertreten sind zum einen die bewährten klassischen Konzertprogramme in Wernigerode und Umgebung, die regelmäßig durch Auftritte mit renommierten Chören, durch Konzerte mit Kantoreien, Uraufführungen zeitgenössischer Werke sowie Filmmusik-, Erlebnis- und Silvesterkonzerte ergänzt werden. Zu den herausragenden kulturellen Höhepunkten im jährlichen Veranstaltungskalender von Stadt und Landkreis gehört seit 1996 die durch MD Christian Fitzner ins Leben gerufene Tradition der Wernigeröder Schlossfestspiele.

    Innovative Akzente im klassischen Konzertprogramm setzt das Philharmonische Kammerorchester darüber hinaus mit seinen Crossover-Projekten (»callsic meets jazz«, »music forever«), durch die etablierte Kunstgenres wie Soul, Jazz, Funk und Klassik provokativ miteinander kombiniert werden.

    Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich das PKOW der Vermittlung von Musik für das junge Publikum. Speziell für Kinder und Jugendliche ausgerichtete musikalische Themenreihen (Schul- und Kindergartenkonzerte im Rahmen des Projekts »Hergehört!«, Familienkonzerte, das jährliche Gemeinschaftskonzert mit der Kreismusikschule Harz) sind Angebote an junge Zuhörerschichten, durch die direkte und authentische Begegnungen zwischen professionellen Künstlern und neugierigen Heranwachsenden ermöglicht werden. Sein musikpädagogisches Anliegen ergänzt das PKOW durch die Förderung des künstlerischen Nachwuchses im Rahmen des Jugendmusikfestes Sachsen-Anhalt sowie durch die Abschlusskonzerte der Probenwochen der Dirigierstudenten der Berliner Universität der Künste.

    Jenseits der regulären Konzertprogramme laden mehrere kleine Formationen des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode mit ihren anlassbezogenen Arrangements zu Entdeckungsreisen in die verschiedenartigsten Klangwelten ein. Mit seinen Kammer-, Salon-, Streich- und Swingensembles sorgt das PKOW somit dafür, dass zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik, zwischen ernsten Klängen und unterhaltsamen Rhythmen so gut wie keine musikalischen Wünsche bei seinem Publikum unberücksichtigt bleiben.

    Lassen Sie sich vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode doch immer wieder einmal dazu einladen, Konzertaufführungen zum persönlichen Erlebnis werden zu lassen und sich für die vielfältigen Reize der Musik zu begeistern.

    Smetana Philharmoniker Prag

    Das Sinfonieorchester – Smetana Philharmoniker Prag – gegründet 2004, gehört heute zu den profilierten Ensembles seiner Art. Die Musiker stellen eine geglückte Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan dar.

    Mitreißender Schwung, Begeisterungsfähigkeit, Musikalität und Professionalität. Das alles und viel mehr zeichnet die Musiker der Smetana Philharmoniker Prag aus. Teamfähigkeit in jeder Hinsicht, vor allem in künstlerischer, ist hier an erste Stelle gesetzt.
    Allgäuer Zeitung vom 28.10.2006: “Zumal sich Jugend mit erfahreneren Instrumentalisten auf das Trefflichste verbindet“.

    Nach Tourneen mit beachtlichem Presseerfolg, waren auch verschiedene Sponsoren von der Qualität des Orchesters so überzeugt, dass die Smetana Philharmoniker Prag im Oktober 2006 mit ihrem Dirigenten Hans Richter eine erste CD ein-spielen konnten. Titel: „Prag im Spiegel der Zeit“ I, von der Renaissance bis zur Moderne. 2007 folgte eine weitere Aufnahme:„Prag im Spiegel der Zeit“ II.

    2010 und 2011 war das Orchester zu diversen Tourneen u.a. in Spanien, Frankreich, Schweiz und Deutschland eingeladen.

    Das Orchester und sein Chefdirigent wurden im September 2009 zu den Max-Reger-Tagen Weiden eingeladen. Das Orchester eröffnete die Max-Reger-Tage in Weiden u.a. mit der „Romantischen Suite“ von Max Reger. „Der Neue Tag“ schreibt: "Nachtstimmung und fantastischer Spuk. Begeisterter Applaus. Atmosphärische Dichte im eröffnenden Notturno....Koboldhaft spukend das zweifellos vom Sommernachtstraum inspirierte Scherzo....Spannungsgeladen der letzte Satz mit seinen allmählich sich steigernden Höhepunkten hin zum klanggewaltigen Finale. Da gab es zu Recht begeisterten Applaus."

    Im Januar 2010 war der Chefdirigent nach Übersee eingeladen: Kanada und USA Hans Richter dirigierte am 1.Januar 2010 in Vancouver, im Orpheum Theatre, und am 3.Januar in Chicago, im Symphony Center.

    2011 startete HR ein Kooperation mit Opera Classica Europa und leitete 6 Opernproduktionen: 2011 Die Zauberflöte und La Traviata, 2012 Manon (Massenet) und Rigoletto, 2013 Nabucco und Aida mit hervorragenden Sängern (z.B.: John Osborn – Scala di Milano and Arena di Verona, Ernesto Grisales – Arena di Verona, Keith Ikaia-Purdy and Juri Batukov, Wiener Staatsoper) an wunderbaren, historischen Aufführungsorten in Deutschland, Schweiz und Frankreich (z.B.: Kloster Eberbach, Braunfels, Buc/Versailles, Vevey). Er dirigierte auch Opern-Galas (Verdi, Puccini, Massenet, Mozart) and 2012 in Kooperation mit dem legendären Tenor Claude Heater (“Karajan`s Tristan”)  and Opera Classica Europa eine Wagner-Gala mit Juyeon Song und Eduardo Villa (Metropolitan Opera New York). In diesen Produktionen dirigierte er sein Orchester, die Smetana Philharmoniker Prag, das Johann Strauß Orchester Frankfurt und das Orchester des Nationaltheaters Constanta. 

    2012 Neujahrstournee: „Bei allen aus so unterschiedlichen Musikepochen stammenden Werken des Abends verstand es Hans Richter meisterhaft, durch sehr differenziertes Dirigat sein Orchester zu motivieren. Die Prager Smetana Philharmoniker folgten ihm in bester böhmischer „Musikanten“-Tradition und spielten hochkonzentriert mit Verve und Dynamik“ („Fränkische LZ“ vom 17. Jan 2012). 2012: Konzerte mit “Má vlast” von B. Smetana beim Festival “Europäische Wochen Passau” (Wiedereinladung für 2014), beim “Kultursommer” Nordhessen  (Wiedereinladung für 2015), bei der Eröffnung der neuen Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald und ebenso in der tschechischen Republik in Blatná. 

    2014, Februar: Einladung des Chefdirigenten nach Japan, für eine internationale Produktion “Fledermaus” von Johann Strauß, mit dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Kanazawa Chamber Orchestra. 

    Am 13. Juni 2014 brachte Hans Richter als Gastdirigent beim National Music Festival in den USA u.a. die 1. Sinfonie von P.I.Tchaikowsky zur Aufführung. Danach erneutes Konzertbeim Festival “Europäische Wochen Passau” (Wiedereinladung für 2016).

    2016: Max Reger 100. Todestag – grosser Presseerfolg für Konzerte mit einigen seiner grossen Werke (u.a. dem Violinkonzert mit Benjamin Schmid und Ulf Wallin).

    2017: 500 Jahre REFORMATION – Tourneen mit der Reformationssinfonie und der 2.Sinfonie “Lobgesang” von F.Mendelssohn.
    Kultursommer Nordhessen und Europäische Wochen Passau.

    Italienische Operngala im Lichthof der Sektkellerei Rotkäppchen.

    Sonic.Art/Saxophonquartett

    Adrian Tully – Sopransaxophon / Soprano saxophone
    Alexander Doroshkevich – Altsaxophon / Alto saxophone
    Claudia Meures – Tenorsaxophon / Tenor saxophone
    Annegret Tully – Baritonsaxophon / Baritone saxophone

    Das sonic.art Saxophonquartett ist ein Kammermusikensemble mit internationalem Flair. Seine aktuellen Mitglieder stammen aus Weißrussland, Australien und Deutschland und haben in Paris, Amsterdam, Berlin und London studiert. Sonic.art wurde 2005 gegründet und hat sich seither durch hoch dotierte Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben einen Namen gemacht. So wurde es unter anderem mit dem 1. Preis und dem Grand Prix des Internationalen Kammermusikwettbewerbs für Zeitgenössische Musik in Krakau ausgezeichnet, mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und dem Bergamo Classical Music Award. In Folge dessen führten Tourneen und Meisterkurse die Musiker durch Europa, sowie auch alle anderen Kontinente. Dabei konzertierten sie unter anderem bei renommierten Festivals wie dem Warschauer Herbst, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Kurt Weill Fest, dem Festival de México, dem Festival Symphonique Alger und dem Curitiba Jazz Meeting. Höhepunkte zuletzt waren die Aufführungen des „Concerto grosso“ für Saxophonquartett & Orchester von William Bolcom mit den Nürnberger Symphonikern und dem Sinfonieorchester Aachen.

    Mit einem Programm zu 100. Geburtstag von Leonard Bernstein gab das Ensemble im Sommer 2018 umjubelte Konzerte von Hamburg bis zum Mosel Musikfestival.

    2019 sind die Musiker als „artist in residence“ beim Canberra International Music Festival in Australien zu Gast, wie auch beim Grafenegg Festival in Österreich und beim MDR Musiksommer.

    Sonic.art hat seinen ganz eigenen Stil gefunden. Die sensible und sorgfältige Auswahl der Projekte, Programme und Kooperationen sowie Bühnenpräsenz, Charme und Feinsinnigkeit der vier Saxophonisten haben sonic.art den Ruf eines hochkarätigen Ensembles eingebracht.

    Im Zentrum des Repertoires stehen die reiche Original-Literatur aus der jüngeren Vergangenheit, sowie Arrangements bekannter und beliebter Werke aus allen Epochen. In Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten hat das Ensemble auch neue Werke initiiert. Eine Auswahl des Repertoires, u.a. Werke von Ligeti, Glass, Schostakowitsch und Glasunow sind bisher auf drei CDs in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk beim Leipziger Label GENUIN classics erschienen. Die letzte Veröffentlichung ‚Transformation‘ enthält die Ersteinspielung des gleichnamigen Werkes von Sofia Gubaidulina in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Posaunisten Christian Lindberg sowie der Sopranistin Evelina Dobračeva.

    Stappenbeck, Lukas

    Sopransaxophon

    Städtischer Konzertchor Duisburg

    Wir sind ein klassischer Konzertchor mit über 160-jähriger Tradition. Mit derzeit 110 Sängerinnen und Sängern, Tendenz steigend, gehören wir zu den größten philharmonischen Chören im Ruhrgebiet. Unser Repertoire mit mehr als 70 chorsymphonischen Werken aus vier Jahrhunderten in zehn verschiedenen Sprachen ist weit gefächert.

    Es reicht von den großen Oratorien bis hin zu selten gehörten Chor-Raritäten und anspruchsvollen A-cappella-Werken. In der 16-Jährigen Amtszeit von Marcus Strümpe wurden viele Werke neu einstudiert, zuletzt das „Gloria“ von John Rutter und die Konzertfassung von George Gershwins „Porgy and Bess“. Dabei werden wir professionell in der Ausbildung der Gesangsstimme unterstützt. Bei den choreigenen Stimmbildnern werden die nötigen Techniken in der Gruppe vermittelt und zusätzlich im persönlichen Gesangsunterricht vertieft.

    Eine enge Partnerschaft besteht mit den Duisburger Philharmonikern. So sind wir jedes Jahr in der Regel für zwei philharmonische Konzerte in der Mercatorhalle fest engagiert. Darüber hinaus geben wir auch Konzerte in eigener Regie in Duisburg und in der umliegenden Region.

    Auf Anfrage werden auch Festveranstaltungen renommierter Einrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft mitgestaltet: Vielleicht haben Sie uns ja schon auf dem Traumzeitfestival mit Bobby McFerrin, der Eröffnung der Worldgames oder dem Haniel-Open-Air oder bei den Eröffnungsfeierlichkeiten für die neue Mercatorhalle erlebt. Höhepunkte im Chorleben der jüngsten Zeit waren die Mitwirkung im Konzert der Kulturhauptstadt mit der 8. Sinfonie (der Tausend) von Gustav Mahler, die Reise nach Litauen mit Konzerten in Kaunas und Vilnius im Rahmen des dortigen internationalen Festivals und die Veranstaltung eines von der Euregio geförderten Konzerts in Duisburg und in Nimwegen zur 70ten Wiederkehr der Befreiung Nimwegens vom Naziregime in Kooperation mit dem Symfonieorkest Nijmegen.

    SWD Kammerorchester Pforzheim

    Ein frischer und packender musikalischer Zugriff und stilistische Vielfalt von der Alten bis zur Neuen Musik sind die Erkennungszeichen des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim. Das in der Basis mit vierzehn Musikern aus sieben Nationen besetzte Ensemble ist eines der ganz wenigen „Full-time“-Kammerorchester Europas: So wird eine außergewöhnliche Homogenität und Flexibilität des Klangbildes möglich, die auch in größerer Besetzung mit Bläsern und weiteren Streichern aus einem festen Musikerstamm erhalten bleibt.

    Gegründet wurde das Südwestdeutsche Kammerorchester im Jahr 1950 von dem Hindemith-Schüler Friedrich Tilegant. Rasch fand das Ensemble internationale Anerkennung: Man sprach vom „Tilegant-Sound“, der bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig und auf weltweiten Konzertreisen zu hören war. Maurice Andre, Dietrich Fischer-Dieskau, Frans Brüggen und Yehudi Menuhin waren nur einige der musikalischen Größen, mit denen das „Südwestdeutsche“ zusammenarbeitete. Nach der Tilegant-Ära wurde das Orchester vor allem durch die Chefdirigenten Paul Angerer, Vladislav Czarnecki, Sebastian Tewinkel und Timo Handschuh geprägt. Mit Beginn der Konzertsaison 2019/20 übernimmt der auf der Insel Reichenau am Bodensee lebende britische Dirigent Douglas Bostock die Position des Künstlerischen Leiters, um künftig Klang, Stilistik und Programmatik des Ensembles zu prägen und weiterzuentwickeln.

    Auch in jüngerer Zeit musizierte das Kammerorchester mit international bekannten Solisten wie Nigel Kennedy, Mischa Maisky, Cyprien Katsaris, Christian Tetzlaff oder Lars Vogt und war in ganz Europa (Festival Prager Frühling, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Festival Euro Mediterraneo Rom, OsterKlang Wien, Sala Verdi Mailand, Konzerthaus De Singel Antwerpen, Tonhalle Zürich, Auditorio Nacional Madrid, Berliner Philharmonie), in den USA und in Japan zu Gast.

    Daneben erweiterte es seine Bandbreite durch neue Programmideen und Projekte in den Bereichen Weltmusik (Giora Feidman), Jazz (Nigel Kennedy, Sebastian Studnitzky), Crossover (Fools Garden), Musik und Literatur (Iris Berben, Senta Berger, Hannelore Hoger, Marianne Sägebrecht, Friedrich von Thun), Kabarett (Lars Reichow, Martin Schmitt), Oper (Manfred Honeck), Tanz (Nina Corti, Bettina Castaño) und Figurentheater.

    Szabó, Ildikó

    Violoncello

T

    Tamigu-Trio

    Tamara Buslova (Klavier) Michael Nachbar (Violine), und Günther Wiesemann (Schlaginstrumente)

    Trio Artaria

    (Christian Mattick, Dietmar Flosdorf, and Lothar Kirsch)

    Trio con brio

    Lydia Bach Bratsche     Christina Singer Flöte     Andrea Förderreuther Gitarre

    TrioConBrio, ein mit Flöte, Bratsche und Gitarre außergewöhnlich besetztes Trio, wurde 1990 von der Gitarristin Andrea Förderreuther gegründet. Mit der Flötistin Christina Singer und der Bratschistin Lydia Bach fand sie  überragende Künstlerinnen, mit denen sie die langjährige spielerische Tradition des Trios fortführt. Durch die große künstlerische Nähe der Drei, gepaart mit frischer Inspiration, spielt das ,,kleinste Orchester der Welt" nach Meinung vieler Kritiker mit Esprit, Witz, Charme und Feuer. 

    Berühmte Komponisten wie Léo Brouwer, Sérgio Assad, Egberto Gismonti, Sidney Corbett u.a. haben eigens für dieses Trio Werke geschaffen. Neben eigenen spektakulären Bearbeitungen haben die Musikerinnen  verschollene oder vergessene Werke von Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts für das Konzertrepertoire wiederentdeckt. Mit diesen unorthodoxen Programmen erntet TrioConBrio begeisterte Reaktionen und bedingungslose Zustimmung. 6 CD-Produktionen mit zahlreichen Ersteinspielungen dokumentieren die unterschiedlichsten kreativen Facetten.

    Das Ensemble erhielt Stipendien der Villa Musica, Rheinland-Pfalz, des Kunstministeriums Baden-Württemberg und des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft. Als Kulturbotschafter Baden-Württembergs bereisten sie Kanada. Konzerttourneen (Österreich, Frankreich, Italien, Schweiz, Finnland, Syrien, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, USA), Einladungen renommierter Festivals und zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte haben das TrioConBrio zu einer etablierten Größe im internationalen Musikleben avancieren lassen.

    Trio Niederstrasser

    Patrick Stadler, Lars Niederstrasser (beide Saxophon) und Florian von Radowitz (Piano) 

    Trio Fortuna

    Patricia Zanella, Gesang
    Wladislaw Fortuna, Akkordeon
    Bálint Csontos, Violine

    Trio Sanderi
     
    Trio Wiek

    Die drei Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs Christina Fassbender, Flöte, Justus Grimm, Violoncello, und Florian Wiek, Klavier, gründeten im Sommer 2001 das Trio Wiek. Neben ihrer umfangreichen kammermusikalischen sowie solistischen Tätigkeit widmen sich die drei hochkarätigen Musiker dem Repertoire dieser ungewöhnlichen und seltenen Besetzung - vom Barock bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten. Dabei beweist das Trio seine herausragende Qualität durch sensibel-brillierende Intonation der Flöte, mitreißende Virtuosität und betörend zarten Klang des Cellos sowie ausgereifte und doch stets beseelte, lebendige Klangpräsenz des Pianisten. 

    Während die Flötistin Christina Fassbender an den Musikhochschulen Lübeck und Rostock unterrichtet, ist der gebürtige Koblenzer Justus Grimm 1. Solocellist der Königlichen Oper Brüssel und Professor für Violoncello in Antwerpen. Florian Wiek hat eine Professur für Klavier und Klavier-Kammermusik an der Musikhochschule Stuttgart inne.

    Twobiano

    Twobiano sind Rubén Durá de Lamo (Tuba), Constantin Hartwig (Tuba) und Christine Hiller (Klavier), die als Preisträger sowie als Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) 2014/2015 aufgenommen worden sind, einem Programm, das die Aufgabe hat, herausragende junge deutsche Solisten und Kammermusiker zu fördern.

W

    Weimarer Bläserquintett

    Seinen bisher größten Erfolg verbuchte das Weimarer Bläserquintett 2006 mit einem 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. 2010 unterstrich das Ensemble seine Qualität und wurde beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler ausgezeichnet.

    Die fünf jungen Musiker Tomo Jäckle (Flöte), Frederike Timmermann (Oboe), Sebastian Lambertz (Klarinette), Stephan Schottstädt (Horn) und Jacob Karwath (Fagott) gaben bereits 2002 mit der Teilnahme am Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ihr Debüt – und das mit hervorragendem Erfolg: Ihnen wurde ein 1. Preis mit Höchstpunktzahl zuerkannt. Die weitere intensive Zusammenarbeit ermöglichte es ihnen 2004 auch auf internationaler Ebene beim European Music Prize for Youth in Dubrovnik mit einem 1. Preis ausgezeichnet zu werden. Ferner würdigte die Jury auch das hervorragende Zusammenspiel mit dem Sonderpreis Special Prize for Best Performance. Im Jahr 2005 folgte ein 3. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Interlaken.

    Seither konzertiert das Ensemble auf bedeutenden Podien, dazu zählen Auftritte u. a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, der Essener Philharmonie und dem Herkulessaal München. Darüber hinaus war das Quintett bereits bei zahlreichen Festivals und renommierten Kammermusikreihen wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Mecklenburg-Vorpommern-Musikfestival, dem Mozartfest Würzburg, dem Zermatt Festival - wo es u. a. gemeinsam mit dem Scharoun Ensemble Berlin konzertierte -, dem Marler Debüt und den Traunsteiner Sommerkonzerten zu Gast. Die Konzerttätigkeit ergänzend arbeitete das Ensemble bei Rundfunkaufnahmen und Live-Mitschnitten über die Jahre regelmäßig mit den Anstalten des BR, SWR, WDR und MDR etc. zusammen und brachte 2012 seine Debüt-CD 'Weimarer Bläserquintett - Ein Konzerterlebnis' heraus. Auch auf internationaler Ebene hinterlässt das Quintett seine Spuren. So folgten die fünf jungen Musiker bereits mehreren Einladungen des Goethe-Instituts bzw. des Auswärtigen Amts mit Konzerttourneen nach Indien, Südkorea und Rumänien. Überdies runden zwei Tourneen auf dem luxuriösesten Kreuzfahrtschiff der Welt - der MS Europa - sowie Konzerte z. B. beim Bundespräsidenten das exklusive Spektrum an Verpflichtungen ab. Es ist dem Weimarer Bläserquintett ebenfalls eine Berufung, sein über Jahre der gemeinsamen Arbeit erworbenes Wissen an die folgenden Generationen weiter zu geben. So ergänzen die Musiker ihr Wirken um regelmäßig stattfindende Akademien, Kurse und Masterclasses. Gefördert wird das Quintett von der Deutschen Stiftung Musikleben.

    Widmann, Jörg

    Klarinette

    Wiener Sängerknaben
    Über die Jahrhunderte zog der Wiener Hof berühmte Musiker wie Isaac, Biber, Gluck, Mozart, Salieri oder Bruckner an. Joseph Haydn, Michael Haydn und Franz Schubert waren selbst Chorknaben. Bis 1918 sang der Chor ausschließlich im Auftrag des Hofes. In den 1920er Jahren wurden die Wiener Sängerknaben als privater Verein neu organisiert. Seit 1926 haben 2471 Sängerknaben an die 1000 Tourneen in 97 Länder unternommen.

    Heute gibt es rund 100 aktive Wiener Sängerknaben zwischen neun und vierzehn Jahren, aufgeteilt auf vier Konzertchöre. Jeder der Chöre verbringt neun bis elf Wochen des Schuljahres auf Tournee. Zusammen absolvieren die Chöre jährlich rund 300 Auftritte vor fast einer halben Million Zuschauern. Die Wiener Sängerknaben bereisen nahezu alle Staaten Europas, Asien und Australien, Süd- und Mittelamerika, die USA und Kanada. In Wien pflegen sie gemeinsam mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernchores als Hofmusikkapelle eine kaiserliche Tradition: seit 1498 musizieren sie regelmäßig in der Hofburgkapelle. Seit 2012 haben die Wiener Sängerknaben einen eigenen Konzertsaal: Das MuTh ist inzwischen in der Wiener Kulturszene fest etabliert. Hier kann man die Chöre regelmäßig mit ihren neuesten Programmen, mit Weltmusik und bei Kinderopern erleben.

    Das Repertoire der Wiener Sängerknaben reicht vom Mittelalter bis zu zeitgenössischer Musik. Motetten und Lieder für Oberchor bilden den Kern des Repertoires, wie auch die eigenen Arrangements von wienerischer Musik. Benjamin Britten, Petr Eben, Elena Kats-Chernin, Raoul Gehringer, Heinz Kratochwil, Balduin Sulzer, Wolfram Wagner und Gerald Wirth haben Werke für den Chor geschrieben.

    Jedes Jahr wirken die Sängerknaben bei Oratorien, Passionen und symphonischen Werken mit; mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, der Londoner und der Osloer Philharmonie, der Staatskapelle Berlin und dem Pittsburgh Symphony Orchestra, unter Dirigenten wie Christian Arming, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Christian Thielemann und Simone Young. Zu den besonderen Highlights zählen die Mitwirkungen beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, zuletzt 2012 und 2016 unter Leitung von Mariss Jansons.

    Die Wiener Sängerknaben sind immer wieder bei Produktionen der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper und der Salzburger Festspiele zu sehen; in Mozarts Zauberflöte, in Barockopern, neuen Werken und gelegentlich im Sprechtheater.

    Ein wichtiger Bestandteil des Repertoires sind Kinderopern und szenische Projekte. In den letzten zwölf Jahren haben die Wiener Sängerknaben eine Reihe neuer Opern produziert, darunter „Die Reise des kleinen Prinzen“, „Die Schicksalstafel“ und Raoul Gehringers „Moby-Dick“ nach dem Roman von Herman Melville. 2010 wurde Gerald Wirths „1398 - der Bettelknabe“ – eine Integrationsoper aus dem Mittelalter - mit fast 100 Mitwirkenden im Musikverein uraufgeführt; 2016 gab es eine neue Fassung der Oper im MuTh in der Regie von Maria Happel.
    Seit den 1920er Jahren sammeln die Chöre auf ihren Reisen Lieder. Eines der erklärten Ziele der Wiener Sängerknaben ist es, die Buben mit möglichst vielen Arten von Musik vertraut zu machen. Die Ergebnisse dieser Arbeit – oft mit internationalen Gastkünstlern - kann man bei Crossover und Weltmusik-Konzerten im MuTh hören und sehen.

    Die erste Tonaufnahme der Hofsängerknaben entstand 1907; seither wurden regelmäßig Aufnahmen gemacht:  43 Schellacks, 55 Singles, 128 LPs und 150 CDs stehen zu Buch, die zweimaligen Grammy-Gewinner sind auf allen großen Labels vertreten. 2015 wurde ein langfristiger Vertrag mit Universal Music – Deutsche Grammophon unterzeichnet; nach einer Weihnachts-CD erschien 2018 die CD "Strauss For Ever".
     26 Filme und 17 internationale TV-Dokumentationen belegen die Popularität der globetrottenden Knaben.
    Derzeit besuchen rund 300 Kinder und Jugendliche den Campus im barocken Wiener Augarten. Begabte Buben werden im Alter von zehn in einen der vier Chöre aufgenommen. Im Gymnasium findet der Unterricht in kleinen Gruppen statt. In der Freizeit wird viel unternommen, Ausflüge, Museums-, Kino-, Theater- und Konzertbesuche; es wird Fußball, Basketball, Volleyball und Baseball gespielt, gefochten, geschwommen. Seit 2010 gibt es eine Oberstufe für Jungen und Mädchen mit Schwerpunkt Vokalmusik. Der mit der Musikuniversität Wien und dem Salzburger Mozarteum entwickelte Lehrplan ist auf junge Stimmen zugeschnitten; die Schule ist die einzige ihrer Art. Jeder Schüler, jede Schülerin soll bestmöglich gefördert werden.

    Etwa ein Viertel der Schüler ergreift künstlerische Berufe; sie werden Komponisten, Dirigenten, Sänger oder Instrumentalisten. Andere singen und musizieren in ihrer Freizeit. Es gibt zwei Männerchöre, die sich ausschließlich aus ehemaligen Wiener Sängerknaben zusammensetzen - den Chorus Viennensis und die Choralschola der Wiener Hofburgkapelle. Inzwischen gibt es auch ein A-capella-Ensemble, VieVox.
     
    Wroclaw Kammerorchester Leopoldinum

    In den vier Jahrzehnte seiner Tätigkeit hat das Kammerorchester Leopoldinum eine renommierte Position in Polen erreicht und viele Erfolge im Ausland erzielen können. Es hat verschiedene Führungsstile erlebt und seine eigene Herangehensweise an die Musik entwickelt. Auf diese Merkmale des Orchesters weisen Kritiker hin, die seine Produktionen auch wegen eines intensiven Engagements in die gespielten Werke schätzen.

    Nach Dirigenten wie Karol Teusch oder Jan Stanienda prägte Zbigniew Szufłat als langjähriger Konzertmeister das Ensemble. Anfang des 21. Jahrhunderts fand das Orchester unter der Leitung von Ernst Kovacic ein neues, bis heute gültiges Profil. Seit 2017 der Geiger und Dirigent Joseph Swensen der künstlerische Leiter des Orchesters.

    Seit mehreren Jahren ist die Präsentation der Musik von herausragenden Künstlern des 20. Jahrhunderts eine Priorität des Orchesters. Es entdeckt so für die Hörer hochkarätige Werke, die außerhalb des Konzertmainstreams bleiben, aber sich durch ihre erstaunliche Qualität und Authentizität auszeichnen. Das Ergebnis dieser Mission sind in den letzten Jahren immer neue Plattenaufnahmen mit Werken von z. B. Ernst Krenek, Leoš Janáček, E. W. Korngold und Alban Berg (Berg by Arrangement, Verlag Toccata Classics, gelobt von der "Sunday Times" als eine der besten Platten des Jahres).

    Das Ensemble ist in den großen Konzertsälen in Europa aufgetreten, u.a. im Barbican Centre London, Konzerthaus Berlin, Wiener Konzerthaus, Tivolis Koncertsal in Kopenhagen und Teatro Victoria Eugenia in San Sebastian.

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    Xenon Saxophon-Quartett

    Das Xenon Quartett zählt als international preisgekröntes Ensemble zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Ihr Können stellten sie sowohl in renommierten Konzertstätten (u.a. Beethoven-Haus Bonn), internationalen Festivals (u.a. Ludwigsburger Schlossfestspiele), als auch bei zahlreichen Radio-Auftritten im WDR, MDR und Deutschlandfunk unter Beweis. Zudem sind sie Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs.

    Das Ensemble leitet seinen Namen von dem äußerst seltenen einatomigen Edelgas Xenon ab. So besonders wie dieses wertvolle Element in Technik und Wissenschaft ist, so wollen die vier Saxophonisten ihre musikalische Leidenschaft dynamisch, innovativ und modern ihrem Publikum vorstellen.

    Für Lukas Stappenbeck (Sopran), Anže Rupnik (Alt), Adrian Durm (Tenor) und Benjamin Reichel (Bariton) ist dieser Name Verpflichtung, musikalisch eine Einheit, ähnlich dem Edelgas, mit disziplinierter Spielfreude höchste Professionalität zu erreichen. Das Quartett gibt seit der Gründung im Jahr 2010 zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. 

    Die vier Saxophonisten, die alle Ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Daniel Gauthier (Solo) und Sebastian Pottmeier (Kammermusik) absolvierten, schlossen gemeinsam den Master of Music in Kammermusik 2017 mit der Bestnote 1,0 ab. Die HfMT Köln bot dem Quartett die Möglichkeit, sich stetig bei renommierten Musikern fortzubilden. Zu nennen wären u.a. das Cuarteto Casals, der Klarinettist Hans-Dietrich Klaus und der Primarius des Minguet Quartetts Ulrich Isfort. Wichtige Impulse erhielt das Quartett über die Jeunesses Musicales bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Heime Müller (Artemis Quartett) und bei Dirk Mommertz (Fauré Quartett). Im Bereich der zeitgenössischen Musik erhalten sie weitere kreative Anregungen durch Prof. David Smeyers.

    Neben der Konzerttätigkeit tritt das Quartett regelmäßig live im Radio auf (z.B. im großen Sendesaal des WDRs) und engagiert sich zudem im sozialen Bereich u.a. als Stipendiaten des „Yehudi Menuhin–LiveMusicNow Köln e.V.“. Ein weiteres Stipendium erhielten sie von der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“. Darüber hinaus gewann das Ensemble im Oktober 2014 den „Marco Fiorindo“- Wettbewerb in Turin (Italien). Als weiteres Highlight zählt der Auftritt im Gerry-Weber-Sation Halle (NRW-Sommernacht der Landesregierung), bei dem das Quartett solistisch mit der Nordwestdeutschen Philharmonie vor rund 6000 Konzertbesuchern zu hören und auch im Fernsehen (WDR) zu sehen war.

    Regelmäßiger Kammermusikpartner ist der russische Pianist Sergey Markin.

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    York Winds

    York Winds. Wind quintet formed in Toronto in 1972. The founding members were Douglas Stewart, flute (b Winnipeg 6 Dec 1949, a pupil of Robert Aitken and Marcel Moyse); Lawrence Cherney, oboe; Howard Knopf, clarinet (b Sudbury, Ont, 6 Oct 1947, a pupil of Ezra Schabas, Robert Marcellus, and Stanley Drucker; James MacDonald, horn; and James McKay, bassoon (b Toronto 4 Oct 1944, a pupil of Nicholas Kilburn, Ferdinand DelNegro, and Leonard Sharrow. Knopf was replaced in 1975 by Paul Grice (b Toronto 6 Jun 1943, a pupil of Schabas, Keith Wilson, and Gervase de Peyer; he performed with the London Symphony Orchestra, the London Haydn Orchestra, and the Melos Symphonia); MacDonald in 1978 by Harcus Hennigar (b Dartmouth, NS, 27 Oct 1952, a pupil of Eugene Rittich), and McKay in 1978 by Gerald Robinson (b Barrie, Ont, 28 May 1950, a pupil of Nicholas Kilburn, Norman Tobias, Harold Goltzer, and Loren Glickman). Cherney was replaced in 1981 by Cynthia Steljes (b circa 1961, d Toronto 29 Dec 2006), Grice in 1985 by Gwillym Williams, and Hennigar in 1987 by Robert McCosh. The ensemble ceased in 1988.

    York Winds performed throughout Canada and in Europe, where it was heard over radio networks in England, Belgium, and France. It made its London and New York debuts in 1977 and spent three weeks teaching and playing in Israel in 1978. The ensemble returned to Israel and also went to Egypt to tour in 1981, and made an extensive tour to Europe in 1984. York Winds served as ensemble-in-residence at York University 1975-80, and in the same capacity at the Blue Mountain School of Music (near Collingwood, Ont) 1975-7. It appeared in recitals and concerts with William Aide, Robert Aitken, Douglas BodleAnton KuertiJudy Loman, the Orford String Quartet (in Samuel Baron's transcription of Bach's Art of Fugue), Gervase de Peyer, William Tritt, and the Cantata Singers of Ottawa