KONZERT 1

Sonntag
9 September 2018
19.00 Uhr

Stadthalle Rheinberg

»Parfenov Duo«

„The Piano Legend Of The Violin“
präsentiert von Stefan Keim

André Parfenov Piano   Iuliana Münch Violine 

15,- €/12,- €/Jugendliche: Eintritt frei (enthält 2,- € Solidar-Zuschlag)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

André  Parfenov
Introduktion aus „Chagall Fantasie“ für Violine Solo

Arcangelo Corelli/Sergej Rachmaninow
La Folia für Violine und Klavier

André Parfenov
„Zur 1. Sinfonie von Beethoven“ – Klavier Solo

Peter I. Tschaikowky
„Wiegenlied“ Bearbeitung für Violine und Klavier von A. Parfenov

André Parfenov
Introduktion und Mazurka M. für Violine & Klavier (nach Tschaikowsky)

Niccolò Paganini – arr. André  Parfenov
Caprice Nr. 10 für Violine und Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate für Violine und Klavier G-dur KV 301

Sergej Rachmaninow - André  Parfenov
Danse Macabre (nach Saint-Saëns)

 

Die Interpreten des Konzerts

konzert 1 Parfenov Marco Borggreve

Die gebürtige Rumänin Iuliana Münch verspürte schon früh „die Künstlerseele in sich“; Musik war in ihrem familiären Umfeld sehr präsent. Von klein auf hatte sie den Wunsch, kein anderes Instrument als die Violine zu spielen. Sie hatte genug Ehrgeiz, dass sie die Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium „George Enescu“ in Bukarest schaffte, wo sie bis zum Abitur im Jahr 1995 eine umfassende Ausbildung genoss. An der dortigen  Musikhochschule erfuhr sie prägende künstlerische Anregungen durch die Korrepetitorin Florina Cozighian. Sie war es, die Iuliana Münch dazu riet, ihre künstlerische Laufbahn in Deutschland fortzusetzen, und so reiste sie im Alter von 22 Jahren nach Deutschland, um fortan an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Aachen zu studieren. 2003 schloss sie ihre Ausbildung in der Klasse von Prof. Charles-André Linale ab. Erste Orchesterengagements waren in Koblenz und Mönchengladbach, danach wurde sie Mitglied in der Neuen Philharmonie Westfalen. 2009 traf sie den Pianisten André Parfenov, mit dem sie seitdem ein festes Duo bildet und hier in nie vorher gekannter Form eigene künstlerische Ideale verwirklicht. Sie ist aktiv an der Realisation von André Parfenovs Kompositionen beteiligt. Ihr Credo: „Es ist ein ganz großes Privileg, mit einem Komponisten direkt arbeiten zu können.“ 

Bei dem in Königsberg geborenen André Parfenov wurde schon früh ein außergewöhnliches musikalisches Talent, wozu auch das Improvisieren auf dem Klavier gehört, entdeckt. In der Stadt Ufa bekam er einen der raren und begehrten Ausbildungsplätze an einem Musikgymnasium, und dies machte den Weg frei für ein Klavierstudium am weltweit renommierten Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium möglich. An der Essener Folkwang-Hochschule schloss er sein Konzertexamen 2000 mit Auszeichnung ab. Mittlerweile hat er bereits mit vielen Orchestern gespielt, u.a. mit den Moskauer Sinfonikern, den National Sinfonikern Brasov, den Niederrheinischen Sinfonikern und der Neuen Philharmonie Westfalen. Seine universellen musikalischen Fähigkeiten konnte er unter Beweis stellen, in dem er vielbeachtete Ballettmusiken schuf, u.a. „Verlorene Kinder“, „Chagall-Fantasie“ und „Pinocchio“. Diese Ballettmusiken wurden mit Sonderpreisen wie „Ensemblia Mönchengladbach“ sowie mit dem Theater-Oskar der Rheinischen Post gewürdigt. Parfenovs Soloauftritte sind auf 4 CDs dokumentiert. Zitat von Elmar Lampson: „Ich bewundere die Kunst des Komponisten André Parfenov zutiefst, den Reichtum seiner Phantasie, die Tiefe seines Ausdrucks, seine ungezügelte Kraft. Er setzt die Tradition des Komponisten-Virtuosen fort.“

konzert 1 Keim Portrait

Der Moderator Stefan Keim hat Journalismus an der Uni Dortmund studiert, außerdem Geschichte, Film- und Fernsehwissenschaften. Er arbeitet als freier Kulturjournalist, Autor und Kabarettist. Im Kulturmagazin ‚Westart live‘ im WDR-Fernsehen gibt es die regelmäßige Rubrik „Der Keim ist da“ mit Theaterkritiken. Stefan Keim schreibt Theaterstücke, Kurzgeschichten, Kabarettprogramme und Texte für Preisverleihungen und Galas u.a. für Festival Mord am Hellweg und Neujahrskonzerte der Duisburger Philharmoniker, das Kabarett „Die Distel“ in Berlin, den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ sowie für den „Henri-Nannen-Preis“.