Opernfahrt: Die Zauberflöte

Mit Ihrer VHS ins Theater Duisburg

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DIE ZAUBERFLÖTE
WOLFGANG AMADEUS MOZART

Dienstag  ·  15. November 2011

Theater Duisburg

ML: Wolfram Koloseus
I: Christof Loy


ALLES INKLUSIVE:

· Ihre Eintrittskarte gilt als Fahrkarte im gesamten VRR-Gebiet
· Sie erhalten ein kostenloses Programmheft
· Einführung im Foyer 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
· Ihr Sonderpreis: 32,00 € pro Person/Veranstaltung


Termine: 1 Abend
Kursleitung: Dr. Jens Korfkamp
Kursort: Rheinberg · Treffpunkt: Altes Rathaus · Abfahrt: 18:15 Uhr


„‚Ja, Opa, was nun: statt Wald eine Bibliothek, statt einer Schlange eine wogende Menschenkette und am Schluss eine Verbrüderung von Sarastro und der Königin der Nacht?‘ – Dies und anderes war das Thema unserer Heimfahrt. Ich war mit der Antwort überfordert und versprach, mich um Aufklärung zu bemühen.“ Dies schrieb Wolfgang W., der am 21. Januar 2011 mit vier seiner Enkel eine Aufführung von Mozarts (1756-1791) „Zauberflöte“ im Opernhaus Düsseldorf besucht hatte, und er bekam Antwort aus der Dramaturgie:„Gerade die ‚Zauberflöte‘ ist ein Werk, das viele Interpretationsmöglichkeiten bietet. Zum einen ist es ein Märchen mit der Geschichte eines Prinzen, der Prüfungen bestehen muss, um seine Prinzessin zu gewinnen. Zum anderen liegt sein philosophischer Kern in der Aufklärung. Der Regisseur Christof Loy hat sich zunächst auf die Qualität von Märchen bezogen. Sie sind ja eigentlich Geschichten, die man sich erzählt oder vorliest und deren Fantasiepotential sich im Kopf des Zuhörers entfaltet. Diese Wirkungsweise wird durch die Bibliothek versinnbildlicht. Christof Loy hat sie als ein magisches Kabinett bezeichnet, in dem eigentlich nur Bücher stehen. Aber sobald man sie zur Hand nimmt und darin liest, beginnen die Geschichten zu leben. Dann verwandeln sich die Bibliothekarinnen in drei kokette Damen, Sarastro erscheint wie der Bibliotheksdirektor, ein junger Bursche verirrt sich hierher, obwohl ihm an geistiger Bildung gar nicht gelegen ist, ein anderer fühlt sich verfolgt und fällt zwischen den Bücherregalen in Ohnmacht. So entsteht der Märchenkosmos, in den Christof Loy zwei von ihm erfundene Sprecherfiguren eintauchen lässt. Als Mann und Frau verkörpern sie die Dualität unserer Existenz, die nicht durch die Verschärfung der Gegensätze, sondern nur im Miteinander zu einer humanistischen Welt führt. Um diese Einheit wird jede Generation aufs Neue ringen müssen.“
Wolfgang W. ließ daraufhin wissen, dass diese Hinweise bei seinen Enkeln gefruchtet hatten: „Den einen (und das sind meine Naturwissenschaftler) haben sie die Illusionen gelassen und den anderen waren Ihre Worte Anreiz weiteren Nachdenkens. Nur ich blieb mit meiner Kritik an den Abweichungen vom Ursprünglichen allein im Regen. In diesem Punkt hatten Sie das ganze junge Volk auf Ihrer Seite. Auch gut.“

Information und Buchung: 
email: vhs@vhs-rheinberg.de 
Weitere Informationen, Fotos und mehr: www.operamrhein.de

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