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Trio Fortuna
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ZUM 200. GEBURTSTAG VON
Richard Wagner

Traum der ewigen Liebe
Richard Wagner und Mathilde Wesendonck

Susanna Risch Sopran

Christoph von Weitzel Bariton

Gregor Eckert Sprecher

Ulrich Pakusch Klavier

Sonntag, 24. März 2013

19.00 Uhr  ·  Stadthalle Rheinberg

12,- €/9,- €/Jugendliche: Eintritt frei

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Im Mittelpunkt des Programms steht die Beziehung Richard Wagners zu Mathilde Wesendonck. Dieser Liebe verdankt die Nachwelt den „Tristan“, große Teile des „Rings“, die Kon­zep­tion der „Meistersinger“ und die „Wesendonck-Lieder“. Nur mit Originaltexten aus den Tagebuchblättern und Briefen Richards und Mathildes wird diese einzigartige Verbindung lebendig. Dabei wird der Dialog der beiden Protagonisten aufgelockert durch Kompositionen Richard Wagners.

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Susanna Risch
 (Sopran), aufgewachsen in Trier, wurde zu­nächst Oboistin, bevor sie ihr Ge­sangs­studium am Salzburger Mozar­te­um, an der Musikhochschule Karls­ruhe und an der Hochschule für Musik Würz­burg absolvierte. Meisterkurse bei Hilde Zadek, Kurt Widmer, Ingeborg Most und Hanna Ludwig rundeten ihre Ausbildung ab. Susanna Risch wurde an die Opern- und Konzerthäuser in Erfurt, Wei­mar, Berlin, Dortmund, Köln, Mün­chen, Mai­land und Seoul sowie zu Festi­vals engagiert. Die Preis­trägerin des Jan Kie­pu­ra-Ge­sangs­wettbewerbs und des Robert Stolz-Gesangs­wett­be­werbs wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Pro­duktionen mit.

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Christoph von Weitzel (Bariton) studierte Gesang bei Barry Mora in Frankfurt und bei John Lester in den USA. Meisterkurse für Liedgesang besuchte er bei Elisabeth Schwarzkopf. Besonders prägend war die langjährige Arbeit mit Walter Berry. Bekannt wurde er mit der szenischen Version von Schuberts „Winterreise“ und mit seinem erfolgreichen Projekt „Oper für Obdach“, das er in den Dienst obdachloser Menschen und ihrer Helfer stellt. Das Opernrepertoire des Sängers umspannt zahlreiche große Partien im lyrischen und im dramatischen Baritonfach von Wolfgang Amadeus Mozart bis zu Giacomo Puccini. Christoph von Weitzel war unter anderem festes Mitglied der Theater in Würzburg und Salzburg. Einladungen führten ihn in renommierte Konzert- und Opernhäuser von Deutschland, Österreich, England, Italien, der Schweiz, Dänemark, Tschechien und Neuseeland. Der Sänger legte CD-Aufnahmen vor („Winterreise“ von Franz Schubert), „Die schönsten deutschen Volkslieder“ sowie von Siegfried Wagners Oper „Der Schmied von Marienburg“) und wirkte bei zahlreichen Fernseh- und Rundfunkaufnahmen mit.
„Weitzels Liedinterpretation dringt ins Existentielle ein. Nicht der schöne Gesang interessiert, sondern der durch die Musik intensivierte Wortsinn, mit dem seelische Grundsituationen beschrieben werden.“ Was Gerhard Rohde in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ über den Sänger schreibt, entspricht dem Anliegen des Sängers: Ausgehend vom Wort die Musik ergründen, sich intensiv mit dem Sinn beschäftigen, um das Wahre und Schöne neu zu entdecken. Um diese Inhalte und das wertvolle Kulturerbe „Lied“ neu zu beleben, entwickelt Christoph von Weitzel neue Formate zur Präsentation des Genres „Liederabend“.

marja krings

Marja Krings (Sprecherin, Mathilde Wesendonck), erhielt ihre Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Hildburg Frese. Bühnenengagements führten sie unter anderem an das Düsseldorfer Schauspielhaus, an das Stadttheater Ulm, das Schauspiel Bonn und die Landesbühne Niedersachsen. 2011 wirkte sie im Tatort „Die Spur des Bösen“ mit. Marja Krings arbeitete mit Regisseuren wie Tom Tykwer, Stefan Kornatz, Nira Bozkurz, Dominik Steffan, André Bücker, Ueli Blum, Miriam Neidhardt und Monika Steil zusammen. Zu Ihren wichtigsten Rollen zählen unter anderem die Manuela in Rüdiger Stephans „Pa dö döö“ (Regie: Ueli Blum), Miranda in Shakespeares „Der Sturm“ (Regie: Stefan Karthaus), Hermia in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ (Regie: André Bücker) und Marie in Büchners „Woyzeck“ (Regie: Monika Steil).

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Ulrich Pakusch
 (Klavier) studierte Orgel, Kla­vier und Dirigieren in Saarbrücken und Frankfurt am Main. Meisterkurse bei Ser­giu Celibidache und eine Hospitanz bei Lorin Maazel prägten seine künstlerische Lauf­bahn. Sein beruflicher Werdegang führ­te ihn über die Theater Regensburg, Kai­sers­lautern und Karlsruhe nach Würz­burg, wo er seit 2004 als Studienleiter und Kapell­meister engagiert ist. Daneben übt Ulrich Pakusch eine rege Kon­zerttätigkeit als Konzertorganist und Lied­begleiter aus.


Das musikalische Programm

Mathilde Wesendonck (1828-1902) / Richard Wagner (1813-1883)

„Der Engel"

Richard Wagner
„Wie aus der Ferne längst vergangner Zeiten", Duett Holländer – Senta aus der Oper „Der fliegende Holländer"

Mathilde Wesendonck / Richard Wagner

„Träume"

Richard Wagner

„Du könntest dich für ewig mir ergeben",
Auszug aus dem Duett Holländer – Senta aus der Oper „Der fliegende Holländer"

Richard Wagner

Sonate für das Album von Frau Mathilde Wesendonck (Klavier)

Mathilde Wesendonck / Richard Wagner
„Schmerzen"

Mathilde Wesendonck / Richard Wagner

„Stehe still!"

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93, zweiter Satz (Klavierfassung)
(Richard Wagners und Mathilde Wesendoncks „Erkennungsmelodie")

Richard Wagner

„So stürben wir, um ungetrennt",
Auszug aus dem Duett Tristan – Isolde aus der Oper „Tristan und Isolde" (Klavier)

Richard Wagner

„Leb' wohl, du kühnes herrliches Kind",
Wotans Abschied aus der Oper „Die Walküre"

Mathilde Wesendonck / Richard Wagner

„Im Treibhaus"

Richard Wagner
Motiv des König Marke aus der Oper „Tristan und Isolde" (Klavierfassung)

Richard Wagner

Tristan-Motiv aus dem Vorspiel zum ersten Akt der Oper „Tristan und Isolde" (Klavierfassung)

Richard Wagner

„O du, mein holder Abendstern",
Wolframs Lied an den Abendstern aus der Oper „Tannhäuser"


12,- €/9,- €/Jugendliche: Eintritt frei